11.02.2022 16:00 |

Franky Zorn

Echte Odyssee für den ewigen Eisritter

 Nach einer stressigen Zeit startet Franky Zorn am Wochenende bei der Weltmeisterschaft in Russland. Ein Freund nahm seine Maschine nach Togliatti mit. Die Erwartungshaltung ist aufgrund der Strapazen aber eher gering.

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Nach dem Showrun mit Formel 1-Weltmeister Max Verstappen ging’s für Eisspeedway-König Franky Zorn zu zwei Rennen nach Schweden. Dort wurde er einmal Dritter und einmal Zweiter. Danach begann eine echte Odyssee, wo es auch galt, bürokratische Rennen zu gewinnen.

Auf der Heimfahrt legte der 51-Jährige einen Zwischenstopp in Berlin ein. „Ein Kollege war so nett und hat mir meine Maschine nach Russland mitgenommen. Der ist mit seinem Transporter hingefahren“, erzählt Zorn über die 2800 Kilometer lange Reise.

Der Saalfeldner musste aufgrund der kurzfristigen Planung („Das war schlecht organisiert“) des wohl einzigen Grand Prix der WM-Saison noch um ein Visum für Russland anfragen. Erst Mittwoch in der Früh hatte er die Papiere, danach ging’s von München mit dem Flieger über Moskau nach Togliatti.

„Habe Trainingsrückstand“
An der Wolga ist Zorn erneut gefordert. Heute steht ein Training an – Samstag, Sonntag dann die Rennen. Die Strapazen haben beim Routinier Spuren hinterlassen. „Ich habe schon einen Trainingsrückstand. Mal schauen, was geht“, gibt sich Zorn zurückhaltend. Nach Rang fünf in der vergangenen Saison peilt der Eisritter einen Platz unter den ersten acht an.

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