Gründergeist

„Fehlende Planbarkeit durch Corona hemmt“

Oberösterreich
04.02.2022 15:00

Mit 35.095 Gründungen im Vorjahr gab’s österreichweit ein Plus. Auch in Oberösterreich zeigte die Gründer-Kurve 2021 weiter leicht nach oben. Trotzdem: Die Corona-Situation hat spürbar Folgen hinterlassen, wenn’s um den Sprung in die Selbstständigkeit geht. Das stellt auch Bernhard Aichinger fest.

Mit 22 machte sich Bernhard Aichinger selbstständig - die Entscheidung liegt fast 12 Jahre zurück, mit E-Conomix ist dabei ein Spezialist für Online-Shops entstanden, der aus der Branche nicht wegzudenken ist.

Mit 6032 Unternehmen, die im Vorjahr entstanden, gab’s 2021 in Oberösterreich ein leichtes Plus bei den Gründerzahlen. „Die absolute Menge an Gründungen ist bereits so hoch, dass es keine großen Wachstumssprünge mehr geben kann“, stellt Aichinger fest, der Obmann der Jungen Wirtschaft in Oberösterreich ist. Die Corona-Situation hat dennoch spürbar Folgen hinterlassen, und zwar wenn’s um den Sprung in die Selbstständigkeit geht.

Auch Reformen lassen auf sich warten
„Man begibt sich als Gründer sowieso schon auf ein unsichereres Terrain, die fehlende Planbarkeit durch Corona hemmt und stimmt einen ängstlich“, sagt Aichinger. Dass durch die Pandemie Reform-Themen wie Bürokratieabbau und die Senkung der Lohnnebenkosten nebensächlich wurden, trübe zusätzlich die Stimmung.

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