Sa, 18. August 2018

Schlecht behandelt?

10.05.2011 17:17

Vassilakou ist der Dienst-Chauffeur davongelaufen

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist der Fahrer ihres Dienstwagens abhandengekommen. Horst H. habe sich von seiner Chefin schlecht behandelt gefühlt. "Es mangelte an Wertschätzung für seine Arbeit", sagen Rathaus-Insider. Die Grün-Politikerin widerspricht und führt private Gründe an.

"Sie hat ihn oft wohin bestellt und dann stundenlang warten lassen", heißt es aus dem Rathaus. Auch sonst soll die Chemie zwischen den beiden alles andere als gut gewesen sein.

Vassilakou-Büro spricht von persönlichen Gründen
Vassilakou-Sprecher Patrick Volf dementiert: "Er war ein wertvoller Mitarbeiter. Aus persönlichen Gründen hat er sich aus dem Job zurückgezogen." Der Mann sei weiterhin im Magistrat beschäftigt und gehe dort einer anderen Tätigkeit nach.

Die Dienstfahrzeuge für die Wiener Polit-Elite stellt die MA48 (Fuhrpark) bereit. Die Lenker kommen aus einem Fahrerpool der Magistratsdirektion. Jedem Stadtratsbüro steht ein fixer Chauffeur zur Verfügung. Die Mitarbeiter werden in der Regel zugeteilt. Auf Wunsch können auch bestimmte Personen angefordert werden.

Ersatz-Chauffeur ist bereits gefunden
Zwischen Politiker und seinem persönlichen Fahrer sollte ein gewisses Grundvertrauen bestehen. Immerhin bekommt der Mann oder die Frau hinter dem Steuer brisante Informationen mit, etwa bei Handy-Telefonaten oder Besprechungen im Auto.

Nebenbei: Die Vizebürgermeisterin muss auch künftig nicht zu Fuß gehen oder sich mehr aufs Fahrrad schwingen: Ein neuer Dienst-Chauffeur soll bereits gefunden worden sein.

von Alexander Schönherr, Kronen Zeitung

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