01.02.2022 08:18 |

Lage in Tirol

Schneefälle: Unfälle, Kettenpflicht, Lawinengefahr

Der Wintereinbruch mit teils ergiebigen Schneefällen sorgt seit Montag in weiten Teilen Tirols für Probleme auf den Straßen: Auf vielen Verkehrsverbindungen herrscht Schneekettenpflicht, mancherorts kam es wegen der winterlichen Verhältnisse auch zu spektakulären Unfällen. Die Lawinenexperten warnen vor großer Gefahr. In weiten Teilen des Landes herrscht Gefahrenstufe 4!

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Laut ÖAMTC-Verkehrsservice herrschte mit Stand Dienstagfrüh auf rund 30 Verkehrsverbindungen Schneekettenpflicht. Etwa auf der B177 Seefelder Straße zwischen Zirl und dem Grenzübergang Scharnitz, am Fernpass (für Lkw) oder am Arlbergpass.

„Räumfahrzeuge im Dauereinsatz“
Auf der A13 Brennerautobahn herrschte Dienstagfrüh starker Lkw-Verkehr. Vonseiten der Polizei hieß es auf „Krone“-Anfrage, dass es bisher aber keine gröberen Probleme gegeben habe. „Die Räumdienste sind seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz.“

Verhängnisvolle Schneefahrbahn
Die winterlichen Verhältnisse sorgten auch für einige Unfälle: So stürzte Dienstagfrüh ein polnischer Klein-Lkw in Söll (Bezirk Kufstein) in den Straßengraben. Am Holzleitensattel (Bezirk Imst) kippte am Montagabend ein Klein-Lkw um. Nähere Details zu diesen Unfällen sind noch nicht bekannt.

Zu einer folgenschweren Kollision kam es am Montagabend auf der Planseestraße im Außerfern. Ein 18-jähriger Einheimischer war in Richtung Reutte unterwegs, als in einer Rechtskurve aufgrund der Schneefahrbahn das Heck seines Autos ausbrach. Der Pkw rutschte auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Wagen eines 17-Jährigen. Zwei Insassen - Beifahrerinnen im Alter von 19 Jahren - erlitten beim Unfall leichte Verletzungen.

Große Lawinengefahr in weiten Teilen Tirols
Der Lawinenwarndienst Tirol warnt aufgrund der starken Schneefälle vor einer großen Lawinengefahr. Die Lawinengefahr werde im Laufe des Dienstags in weiten Teilen auf die Stufe 4, also große Gefahr, steigen - davon ausgenommen sei nur das südliche Osttirol, warnte der Leiter des Lawinenwarndienstes, Rudi Mair. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwartete Neuschneemengen von einem bis zu 1,8 Metern.

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