Mi, 20. Juni 2018

'Streich' ging schief

08.05.2011 23:32

Ertappter 'Witzbold' prügelt in Graz auf Polizistinnen ein

Auf eine besonders dumme Art wollte sich am Wochenende in Graz ein 16-Jähriger an seiner Freundin rächen, weil sie mit ihm gestritten hatte. Er rief die Polizei an und behauptete, dass ein Mädchen sexuell missbraucht werden würde. Zwei Polizistinnen durchschauten die Lüge - und wurden deshalb von dem Jugendlichen attackiert.

Vorerst musste die Polizei die Anzeige ernst nehmen. Doch zwei Polizistinnen, die im Umgang mit weiblichen Missbrauchsopfern geschult sind, bot sich ein anderes Bild. Die betreffende Jugendliche plauderte mit Bekannten, sexuelle Übergriffe hatte es nie gegeben.

Auf Polizistinnen eingeprügelt
"Ihr eifersüchtiger Freund wollte der 16-Jährigen nach einem Streit einen Denkzettel verpassen", schildert ein erhebender Beamter. "Als ihn die Kolleginnen durchschaut haben, ist er völlig ausgerastet." Wie von Sinnen prügelte der Jugendliche auf die Uniformierten ein und drückte eine Frau zu Boden. Ihre Kollegin - sie hatte Verstärkung angefordert - konnte den Täter mit Pfefferspray etwas schwächen. Erst einer weiteren Streife gelang es, den Rasenden zu bändigen.

Im Dezember hatte der Grazer schon einmal Polizisten attackiert und war deshalb zu drei Monaten bedingt verurteilt worden. Diesmal gab ihm der Richter keine Chance mehr. Der als extrem gewaltbereit bekannte 16-Jährige ist in Haft.

von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at

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