Mo, 24. September 2018

Rezepte erschlichen

06.05.2011 11:54

Pärchen verdiente mit Substitol 230.000 Euro

Seine vorgetäuschte Drogensucht hat sich für einen 38-jährigen Wiener und seine Ex-Ehefrau in den vergangenen acht Jahren als lukrative Einnahmequelle erwiesen. Der Mann steht im Verdacht, bei der Wiener Gebietskrankenkasse Rezepte für 11.500 Substitolkapseln erschlichen zu haben. Das Duo soll diese dann um etwa 230.000 Euro am Schwarzmarkt verkauft haben. Die beiden wurden in der Nacht auf Donnerstag festgenommen.

Außerdem soll das Ex-Pärchen etwa drei Kilogramm Cannabisblüten und rund 150 Stück Somnubenetabletten verkauft haben. Bei einer Durchsuchung in der Wohnung des Wieners fand die Polizei weitere Drogenersatzmittel und andere Beweisgegenstände. Kurze Zeit später ertappten die Beamten den Mann auf frischer Tat und nahmen ihn fest, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Freitag.

Für die bereits vorbestrafte 36-jährige Ex-Ehefrau aus Polen klickten anschließend bei einer Vernehmung die Handschellen, berichtete ein Beamter der Suchtmittelgruppe des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See. Sie zeigte sich geständig. Die Verdächtige wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt, ihr Ex-Ehemann nach Eisenstadt gebracht.

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