Di, 23. Oktober 2018

Nach Hacker-Angriff

06.05.2011 11:03

Sony-Chef Stringer entschuldigt sich für Mega-Datenklau

Sony-Chef Howard Stringer hat sich erstmals nach den Datenschutzpannen bei Millionen Online-Kunden zu den Vorfällen geäußert und entschuldigt. "Ich weiß, einige denken, dass wir unsere Kunden eher hätten informieren müssen. Das ist eine angemessene Frage", wurde Stringer im amerikanischen PlayStation-Blog zitiert. Die Analyse des Datendiebstahls sei jedoch komplex gewesen und habe einige Zeit in Anspruch genommen.

Erneut nannte der japanische Elektronikriese keinen genauen Zeitpunkt, wann Kunden die betroffenen Online-Dienste wieder nutzen können. Die Sperrung der Dienste werde in den kommenden Tagen aufgehoben, hieß es.

Stringer betonte, es gebe keine Hinweise, dass Informationen von Kreditkarten sowie persönliche Daten von den Hackern missbraucht worden seien. Sony habe Policen gegen Diebstahl für die Kunden seines PlayStation-Netzwerkes und der Online-Multimediaplattform Qriocity abgeschlossen.

Der Sony-Chef war zuletzt heftig für sein Schweigen im Daten-Skandal kritisiert worden (siehe Infobox). Am Wochenende hatte er seinen Vize und wahrscheinlichen Nachfolger, Kazuo Hirai, vorgeschickt, um vor der Presse für den Datenklau die Verantwortung zu übernehmen.

Von den Hackerangriffen auf das PlayStation Network, den Musik- und Videodienst Qriocity sowie die Spiele-Plattform Sony Online Entertainment sind insgesamt mehr als 100 Millionen Sony-Kunden betroffen.

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