10.01.2022 19:42 |

„In ein, zwei Tagen“

Wien rechnet mit Verdoppelung der Neuinfektionen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Bundeshauptstadt dürften sich in den kommenden „ein, zwei Tagen“ verdoppeln. Das erklärte Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Montagabend. Er führte als Gründe die gestiegene Anzahl an Tests an und verwies auf die Rückkehr von Schülern in die Klassen sowie den ersten Arbeitstag nach dem Weihnachtsurlaub.

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Die Behauptung, die Omikron-Variante „durchrauschen“ zu lassen, wies der Stadtrat in einem Interview mit der ORF-Sendung „Wien heute“ zurück. Er unterstrich, dass in der Stadt Wien auch angesichts der Omikron-Variante Regeln gelten, wie etwa die Maskenpflicht in bestimmten Settings oder eine Obergrenze von Teilnehmern und Teilnehmerinnen bei Veranstaltungen.

Dass bei der neuen Variante die Zeit der Quarantäne herabgesetzt wurde, begründete der Stadtrat damit, dass die Betroffenen den bisherigen Beobachtungen zufolge weniger stark erkranken.

Impfung hat Corona „den Giftstachel gezogen“
Als Hauptgrund für die milderen Verläufe nannte Hacker die Impfung. Diese habe Corona „den Giftstachel gezogen“. Der Gesundheitsstadtrat unterstrich erneut, dass ungeimpfte Personen ein sehr viel höheres Risiko eines schweren Verlaufs hätten. In Wien sei das Risiko für Ungeimpfte, bei einer schweren Erkrankung auf der Intensivstation zu landen, derzeit etwa 40 Mal höher.

In Wien wurden am Montag 3340 Neuansteckungen binnen 24 Stunden verzeichnet. In der Bundeshauptstadt wurden bisher auch mit insgesamt 10.220 die meisten Omikron-Fälle detektiert. Wien analysiert allerdings auch am genauesten auf die neue Variante.

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