In Gmunden

„Gesamtblick auf künftiges Seeviertel fehlt“

Die Schiffsanlegestelle Weyer in Gmunden wird umgestaltet. Neben einer neuen Toilettenanlage sollen ein Kanu-Verleih und ein Verkaufsstand untergebracht werden. Um Bodenversiegelung hintan zu halten, muss der Busparkplatz den neuen Gebäuden weichen. Die Pläne sorgen derzeit dennoch für Diskussionen.

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Bei der Umgestaltung der Schiffsanlegestelle Weyer geht es nicht nur um die Sanierung der Toilettenanlagen. Es sind auch neue Verkaufsräumlichkeiten für die Traunseeschifffahrt und die Errichtung eines Kanu-und Standup-Paddel-Verleihs geplant. „Das gehört zu den wesentlichen Säulen im Tourismus“, betont Bürgermeister Stefan Krapf.

Varianten möglich
Den neuen Gebäuden sollen bestehende Bus-Parkplätze weichen. So wird kein neuer Boden versiegelt. Das Projekt stößt dennoch auf Kritik bei Anrainern, etwa bei der Bauhöhe. „Wir lassen gerade noch mehrere Varianten des Gebäudes ausarbeiten“, lenkt Krapf ein. So könnte ein Flachdach statt eines Steildaches besser ans Seeufer passen. „Wir sind noch gesprächsbereit.“

Umbau kommt sicher
Dass die Anlegestelle umgebaut wird, ist aber auf Schiene. Die Auftragsvergabe wurde im Gemeinderat bereits mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ bereits mehrheitlich beschlossen. SP und Grüne haben sich gegen die Auftragsvergabe in Höhe von über 200.000 Euro für Baumeister- und Zimmererarbeiten ausgesprochen. Die Neos haben sich der Stimme enthalten.

Noch kein Platz für Busse
Neos-Stadtrat Philipp Wiatschka vermisst „die gesamtstrategische Weiterentwicklung des Ortsteils Weyer im Hinblick auf das zukünftige Seeviertel“. So gibt es etwa für die Busparkplätze, die wegfallen werden, noch keinen Ersatz. Die adaptierte Schiffsanlegestelle soll aber noch vor dem Sommer ihren Betrieb aufnehmen.

Elisabeth Rathenböck

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