09.01.2022 06:00 |

Ehrenamt

Kurz kämpft jetzt mit Blair gegen Antisemitismus

Neuer Posten für den Ex-Kanzler! Neben seinem Top-Job als „globaler Stratege“ bei Milliarden-Investor Thiel kämpft Sebastian Kurz - wie früher in der Politik - weiter gegen Antisemitismus. Gemeinsam mit dem ehemaligen britischen Premier Blair ist er ehrenamtlich Vorsitzender im Rat für Toleranz und Versöhnung.

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Präsident der 2008 in Paris gegründeten nichtstaatlichen Organisation ist der russische Unternehmer und Philanthrop Wjatscheslaw Mosche Kantor. Unter anderem auch Gründungsmitglied des World Holocaust Forums. Der Europäische Rat für Toleranz und Versöhnung (ECTR) setzt sich gegen Diskriminierung von Juden und die Leugnung der Massenvernichtung im Zweiten Weltkrieg ein. Seit bald sieben Jahren hat der ehemalige britische Premierminister Tony Blair dort die Leitung inne, viele weitere ehemalige Spitzenpolitiker sind aber ebenso in der Organisation engagiert.

Mehr Toleranz für jüdisches Leben in Europa
Jetzt setzt sich auch Sebastian Kurz - wie in seiner politischen Laufbahn - im Rat aktiv gegen Antisemitismus bzw. für mehr Toleranz für das jüdische Leben in Europa ein. Der Ex-Kanzler wird neben Blair zweiter Vorsitzender und soll seine internationalen Kontakte mit einbringen. In dieser Funktion werde er sich bei aktuellen Themen auch lautstark melden. Interviews oder Kommentare zur innenpolitischen Lage will „Privatmann“ Kurz aber weiterhin keine geben.

Mit diesem neuen ehrenamtlichen Posten und einigen Aufsichtsräten in Großkonzernen wird der frischgebackene Vater Europa treu bleiben. Beruflicher Mittelpunkt ab Frühjahr ist aber - wie berichtet - West Hollywood. Als „globaler Stratege“ bei Thiel Capital, dem Investmentfonds des gebürtigen deutschen US-Techmilliardärs Peter Thiel.

Christoph Budin
Christoph Budin
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