08.01.2022 16:30 |

Ski alpin

Den dicken Siegerscheck gibt es nur in Flachau

Der Damen-Nachtslalom von Flachau übersiedelt aufgrund der hohen Corona-Inzidenz bekanntlich nach Schladming – dort gibt’s aber nicht die einzigartige 70.000-Euro-Siegprämie. Dagegen freut sich Bad Gastein, dass der Snowboard-Weltcup fix stattfindet.
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Sie waren jahrelang ein wintersportliches Salzburger Traumduo zum Jahresanfang: Der Damen-Slalom in Flachau und der Parallel-Slalom beim Snowboard-Weltcup in Bad Gastein fanden stets gleichzeitig als Abend-Events statt. Heuer jedoch muss Flachau passen – das Nightrace wandert aufgrund der extrem hohen Corona-Inzidenz in der Herminator-Heimat ins 32 Kilometer entfernte Schladming – quasi die „Brutstätte“ aller Nachtrennen.

Flachau hätte 174.000 Euro ausgeschüttet
Die Steirer werden Liensberger, Shiffrin und Co. aber heuer ohne Fans empfangen – das wäre auch in Flachau so gewesen. Im Pongau hätte die Siegerin aber traditionell den größten Preisgeldscheck des Winters erhalten.

Brutto wären gesamt 174.000 Euro ausgeschüttet worden – allein die Siegerin hätte 70.000 erhalten. Warum? Weil das Snow Space Salzburg das aus eigenen Stücken stets erhöht. Das wird Schladming aufgrund der kurzfristigen Übernahme nicht tun – das FIS-Mindestsiegerpreisgeld beträgt aber immer noch 45.000 Franken (43.100 Euro).

Schlaflose Nacht in Bad Gastein
Für Flachau ist die Absage bitter – dennoch blickt man optimistisch Richtung 2023. Während der Snowboard-Weltcup im 71 Autokilometer entfernten Bad Gastein (ohne Fans) über die Bühne gehen kann. Dienstag gab’s die positive Schneekontrolle, dann machte die Omikron-Variante aber beinahe noch einen Strich durch die Rechnung. Die Landespolitik stand kurz davor, den Parallelslalom (11. Jänner) und den Mixed-Teambewerb (12. Jänner) abzusagen. „Nach einer schlaflosen Nacht wurde uns vom ÖSV am Donnerstag aber mitgeteilt, dass die Rennen wie geplant stattfinden können“, so Rennleiter Franz Weiss.

Im Vorjahr gab es einen Heimsieg
Im Vorjahr beging der Snowboard-Weltcup sein 20-jähriges Jubiläum – 2022 wird mit dem Teambewerb das 30. Parallelrennen seit 2001 gefeiert. Da dürfen die Vorjahressieger Claudia Riegler und Andreas Prommegger nicht fehlen. „Es wird das Highlight der Saison“, ist sich Riegler sicher. Vorm Heimklassiker wartet auf die Lokalmatadore Samstag der Weltcup in Scuol (Sz).

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