01.01.2022 06:00 |

„500 Kilometer laufen“

Ziele für 2022: Neujahrsvorsätze der Parteichefs

Der Jahreswechsel ist auch immer die Zeit der Neujahrsvorsätze. Wir alle machen uns Gedanken, was wir im vor uns liegenden neuen Jahr beruflich und privat anders und besser machen wollen - so natürlich auch unsere Politiker. Die „Krone“ hörte sich um, welche guten Vorsätze die Parteichefs für 2022 gefasst haben.

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Mehr sporteln, gesünder ernähren, mit dem Rauchen aufhören: Rund um den Jahreswechsel nehmen wir alle uns die unterschiedlichsten guten Vorsätze vor. Auch die Parteichefs haben den einen oder anderen gefasst.

Das „große Ziel“ von Kanzler und ÖVP-Parteiobmann Karl Nehammer für das Jahr 2022 ist es, „einen Beitrag dazu zu leisten, die Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden und wieder zu einem neuen Miteinander zu finden“. Und auch seinen persönlichen Vorsatz verrät er: „Mir trotz der unzähligen Aufgaben eines Bundeskanzlers regelmäßig Zeit für meine Familie zu nehmen.“

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Mein großes Ziel ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, die Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden und wieder zu einem neuen Miteinander zu finden.

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP)

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner nimmt sich vor, zu einer „positiven politischen Veränderung im Land beizutragen, denn nach Lockdowns und Regierungskrisen muss sich im neuen Jahr vieles ändern“, sagt sie. Ihr persönlicher Neujahrsvorsatz: „Mehr Zeit für Bewegung an der frischen Luft und mehr Achtsamkeit auf gesündere Ernährung - beides ist im Corona-Jahr 2021 zu kurz gekommen.“

Auch FPÖ-Chef Herbert Kickl hat sich Gedanken über Vorsätze gemacht. „Beruflich der wichtigste Vorsatz ist, den Impfzwang und den Lockdown für Ungeimpfte zu Fall zu bringen und damit die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden und endlich wieder echte Normalität herbeizuführen.“ Persönlich hat Kickl eher Wünsche denn Vorsätze: „Persönlich wünsche ich mir, mit meiner Familie in Freiheit und Sicherheit leben zu können, dass wir alle gesund bleiben und dass ich die Kraft vom Herrgott geschenkt bekomme, um mich weiter für die Österreicher einsetzen zu können.“

Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler nimmt sich vor, sich auch 2022 „mit aller Kraft für verantwortungsvolle Politik, eine gute Zukunft, ein gutes Miteinander und natürlich ein gutes Klima einzusetzen - mit zahlreichen Reformprojekten, die dafür einen Beitrag leisten“. Persönlich nimmt er sich vor, „wieder ein bisschen mehr handyfreie Zeit in der Natur zu verbringen, da ordnen sich die Gedanken am besten“.

NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger wünscht sich und „der gesamten politischen Landschaft mehr Gelassenheit und Ruhe“ als 2021. „Privat habe ich 2021 nach 15 Jahren wieder mit dem Laufen begonnen und mir für 2022 zum Ziel gesetzt, 500 Kilometer zu laufen.“

Sandra Schieder
Sandra Schieder
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