17.12.2021 14:19 |

Fussball

Bundesligist Altach trennt sich von Trainer Canadi

Nach einer durchwachsenen Herbstsaison mit nur drei Siegen und zehn erzielten Treffen in 18 Partien trennt sich der Vorarlberger Bundesligist SCR Altach nach nur 34 Spielen wieder von Trainer Damir Canadi. Der 51-jährige Wiener hatte erst im Februar dieses Jahres von Alexander Pastoor übernommen.

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Canadi hatte die Altacher im vergangenen Frühjahr vor dem Abstieg bewahren können. In dieser Spielzeit lief bei den Vorarlbergern allerdings gar nicht zusammen. Im allerersten Pflichtspiel der Saison scheiterten die Rheindörfler in der ersten Runde des ÖFB-Cup bei Regionalliga Mitte-Verein Kalsdorf mit 1:2.

Nach einem akzeptablen Liga-Start ging es auch dort abwärts. Zuletzt setzte es für die Vorarlberger sechs Niederlagen in Serie. Seit Runde 15 zieren die Altacher das Tabellenende. Nun reagierte der Verein und trennte sich mit sofortiger Wirkung von Canadi. Wer beim Tabellenschlusslicht übernehmen und das Ruder im Frühjahr herumreißen soll, wird in den nächsten Wochen entschieden.

In der Ära eins in Altach war Canadi weit erfolgreicher: Aufstieg in die Bundesliga, Platz drei im Premierenjahr und ein Herbst 2016, in dem er die Grundlage für die Winterkönig Altach legte, ehe er zu Rapid wechselte.

„Damir Canadi war unser Trainer in der erfolgreichsten Periode der Altacher Vereinsgeschichte und ist im Februar in einer schwierigen Situation zurückgekehrt, die er mit seinem Team souverän gemeistert hat. Leider ist die Entwicklung in den vergangenen Monaten nicht in die gewünschte Richtung verlaufen, weshalb wir nach einer umfassenden Analyse der Herbstsaison die Entscheidung getroffen haben, die Position des Cheftrainers im Winter neu zu besetzen“, sagt Geschäftsführer Christoph Längle.

Werner Grabherr ergänzt: „Die bisherige Saison haben wir uns alle anders vorgestellt und sehen die Verantwortung dafür bei allen Beteiligten. Die Freistellung von Damir Canadi ist eine Entscheidung, die uns nicht leichtfällt, die wir aber aufgrund der Entwicklung der letzten Wochen und Monate als die richtige für den Verein SCR Altach beurteilen. Wir wollen die Winterpause nutzen, um zeitnah einen Nachfolger zu finden, der dann ausreichend Zeit zur Vorbereitung der Mannschaft auf die kommenden Spiele hat und neue Impulse setzen kann“, so der Sportliche Leiter.

Gleichzeitig formuliert Grabherr eine konkrete Erwartungshaltung an die Mannschaft: „Die Entwicklungen der letzten Monate zeigen uns, dass wir auch bei der Mannschaft neue Impulse setzen müssen. Jeder Spieler sollte die vergangenen Wochen für sich selbst nochmals reflektieren. Unter dem neuen Trainer muss sich jeder Einzelne wieder neu beweisen und wir erwarten hier auch eine Reaktion, um die Kräfte zu bündeln und alles dafür zu geben, unsere sportlichen Ziele zu erreichen.“

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