17.12.2021 10:56 |

Gilt als 2G-Nachweis

„Holiday-Ninja-Pass“ für Schüler in den Ferien

Der Corona-Testpass für Schüler, vulgo Ninja-Pass wird als „Holiday-Ninja-Pass“ nun auch auf die schulfreie Zeit erweitert - insbesondere auf die Weihnachtsferien. Er wird einem 2G-Nachweis gleichgestellt, wenn von Tag 1 bis Tag 5 immer ein gültiger negativer Test vorliegt. Zwei davon müssen PCR-Tests sein. Durch die regelmäßigen Tests ist der Pass an Tag 6 und 7 als „Bonustage“ auch ohne negativen Nachweis gültig. Das kündigten Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Bildungsminister Martin Polaschek (beide ÖVP) am Freitag an.

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Der „Holiday-Ninja-Pass“ gilt als Nachweis sowohl für Jugendliche, die in Österreich schulpflichtig sind, als auch für schulpflichtige Urlaubsgäste aus dem Ausland. Letztere Regelung ist notwendig, weil die 2G-Regel nicht für alle Familien aus dem Ausland erfüllbar ist - aufgrund unterschiedlicher Impfregeln in anderen Ländern seien viele Jugendliche noch nicht geimpft. „Unter diesen Bedingungen hätten sich viele gegen einen Winterurlaub in Österreich entschieden“, erklärte Köstinger. Nun sei der Winterurlaub gesichert.

Gültiger Lichtbildausweis muss mitgeführt werden
Damit der Pass gültig ist, müssen alle offizielle Testnachweise in Papierform oder digital angeschlossen sein und ein gültiger Lichtbildausweis mitgeführt werden. Kann im Einzelfall ein PCR-Test-Nachweis aufgrund einer nicht zeitgerechten Auswertung (länger als 24 Stunden) oder mangelnder Verfügbarkeit nicht vorgewiesen werden, ist stattdessen ausnahmsweise der Nachweis eines Antigentests zulässig. Die Regelung erfolgt analog zum Ninja-Pass der Schulen, wonach die Gültigkeitsdauer für Antigentests 48 Stunden und für PCR-Tests 72 Stunden beträgt.

Das Dokument des „Holiday-Ninja-Passes“ sowie nähere Informationen stehen auf www.sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

„Die Schülerinnen und Schüler sollen möglichst sicher in und durch die Weihnachtsferien kommen“, kommentierte Polaschek die Entscheidung zum „Holiday-Ninja-Pass“. Um nach dem Ferienende einen möglichst sicheren Schulstart am 10. Jänner zu gewährleisten, werden jedem Schüler drei Antigen-Tests für die Ferien mitgegeben. Zwei davon dürfen individuell verwendet werden, einen sollen die Kinder aber auf „auf jeden Fall“ am letzten Ferientag, dem 9. Jänner, machen.

PCR-Testangebot wird weiter ausgeweitet
Der Bildungsminister will die Schulen auch trotz der ansteckenderen Omikron-Variante weiter offen halten. Ganz wichtig sei das Testen, „um das Infektionsgeschehen in den Schulen zu bändigen“, so Polaschek. Dazu wird das PCR-Testangebot an den Schulen deutlich ausgeweitet. Mit 17. Jänner wird die Zahl der PCR-Tests an allen Schulen in Österreich auf zwei in der Woche erhöht.

Derzeit sei die Zahl positiver PCR-Test an den Schulen gering. Sollte das Infektionsgeschehen an den Schulen zunehmen, werde man darauf reagieren. Dasselbe gelte auch für den Fall, dass es aufgrund der strengeren Quarantäneregeln bei Omikron (14 Tage Absonderung ohne Möglichkeit eines früheren Freitestens für Infizierte bzw. enge Kontaktpersonen) geben sollte.

Hoteliers erfreut über mehr Planbarkeit
Mit dem Ferien-Ninja-Pass setze die Bundesregierung einen Vorschlag der Österreichischen Hoteliervereinigung um, begrüßte deren Präsidentin Michaela Reitterer die Entscheidung in einer Aussendung. Damit schaffe man mehr Planbarkeit für Gastgeber und Gäste. „Wir werden damit verantwortungsvoll umgehen. Das wichtigste: Hotels sind und bleiben sicher, für Mitarbeiter und Gäste. 2G und die ausnahmslose Gästeregistrierung gewährleisten das“, bekräftigte sie. 

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