17.12.2021 09:25 |

„Kind bleibt daheim“

Hanno Settele: Angst vor Quarantäne zu Weihnachten

„Nein. Nicht mit mir. Wir werden Omikron dadurch nicht aufhalten. Eh klar. Aber einladen muss ich es auch nicht unbedingt. Kind bleibt daheim. Catch me if you can.“ Der ORF-Journalist Hanno Settele teilt gerade das Schicksal vieler Eltern, die entscheiden müssen, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder nicht. Das Damoklesschwert der beinharten Wiener Omikron-Quarantäne, aus der auch geimpfte Schüler nicht rauskommen, hängt nur wenige Tage vor Weihnachten über Eltern und Kindern. 

Der ORF-Journalist Hanno Settele hat öffentlich gemacht, dass sein Kind bis Weihnachten im Distance Learning daheim bleibt, da in der Schule, die nicht geschlossen ist, Omikron-Fälle nachgewiesen wurden. Freilich halte man so Omikron nicht auf, aber ein Weihnachtsfest in Quarantäne wollen Settele und auch viele andere Eltern nicht riskieren. 

Was danach kommt, weiß niemand
Gegenüber „Heute“ sagte er: „Wir werden Omikron dadurch nicht aufhalten, das kommt. Ich muss es aber auch nicht einfach einladen, acht Tage vor Weihnachten.“ Was danach kommt, wisse „leider niemand.“ Jetzt seien einmal alle Kinder der Klasse seines Sohnes freiwillig im Distance Learning. Die Schule überträgt den Unterricht aus dem Klassenzimmer.

Auch Setteles Kollege, der Radiojournalist Fabio Polly hat getwittert, dass sein Kind daheim bleibt.

Tiroler Schüler: Streik aus Angst vor Quarantäne
Auch in Tirol gibt es viele, die lieber gleich daheim als in Quarantäne sind: Nachdem eine gesamte Klasse am Sport-Bundesoberstufengymnasium in Innsbruck sowie fünf Lehrer nach Auftreten eines Falles der Corona-Variante Omikron in Quarantäne mussten, kehrten die Schüler auch nach Ablauf der Quarantäne nicht an die Schule zurück. „Sie streiken. Sie bleiben zu Hause. Nicht aus Angst vor dem Virus, sondern aus Angst, wieder in Quarantäne zu müssen“, hieß es. 

Bei bisherigen Corona-Varianten gilt eine Quarantäne-Dauer von zehn Tagen, wobei nach fünf Tagen ein Freitesten möglich ist. Geimpfte und Genesene können als K2-Person eingestuft werden. Bei Kontakt mit einem Omikron-Fall gilt man hingegen unabhängig von Impfung oder Genesung als K1-Person und muss für 14 Tage in Quarantäne, und das ohne Chance auf vorzeitige Beendigung.

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