19.11.2021 12:00 |

Vor Lockdown

Friseure und Physios schon jetzt am Kämpfen

Körpernahe Dienstleister sind schon seit Ausweitung der FFP2-Maskenpflicht und Einführung der 2-G von starken Umsatzeinbußen getroffen. Kunden und Patienten waren verunsichert. Auf die Unternehmer kommen erneut harte Wochen zu. Durch den Lockdown stehen einige vor einer ungewissen wirtschaftlichen Zukunft.

Für Andreas Paischer ist der Lockdown eine doppelte Katastrophe. Der Friseur besitzt vier Geschäfte – in Salzburg und Oberösterreich. In beiden Bundesländern dürfen er und seine 40 Mitarbeiter ab Montag die Haare der Kunden nicht mehr schneiden. „Gerade in der Vorweihnachtszeit oder Richtung Heiligabend wollen sich die Leute hübsch machen“, sagt Paischer. Oktober und November zählen traditionell zu den eher schwächeren Monaten für Friseure und Beauty-Salons. Das Geschäft verlief aber schon seit der Ausweitung der Maskenpflicht Mitte Oktober schlechter als sonst. „Die ertragreichste Geschäftszeit fällt für uns jetzt halt auch noch weg.“

Auch Christoph Hufnagls Patienten sind verunsichert. „Ich spüre zwar noch keinen Rückgang, Kollegen trifft es aber schon jetzt hart“, sagt der Henndorfer Physiotherapeut. Seit Einführung der 2-G-Regel vor zwei Wochen hat es bei Physios viele Absagen gegeben. Einige Patienten kommen nicht, andere bald nicht mehr. Die körperlichen Beschwerden der Menschen werden jedoch nicht weniger.

Maximilian Kronberger
Maximilian Kronberger
Valentin Snobe
Valentin Snobe
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