17.11.2021 16:00 |

Strengste Regelungen

Die fünf größten Hürden im Corona-Schulalltag

Die Sicherheitsphase an den Schulen gilt vorerst zwei Wochen lang. Die hohen Corona-Infektionszahlen machen eine Verlängerung der strengen Regelungen wahrscheinlich. Vor allem Oberstufen-Schüler sind von den Verschärfungen betroffen.

Soweit sind sich die politisch Verantwortlichen einig: Schulschließungen sollen trotz der hohen Corona-Zahlen tunlichst verhindert werden. Die zweiwöchige Sicherheitsphase, die eine Reihe an Verschärfungen mit sich brachte, stellt vor allem ältere Schüler auf eine harte Probe.

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Ich empfinde die Maske im Unterricht als mühsam und anstrengend, vor allem wenn man geimpft und getestet ist.

Moritz (17), Schüler aus Wien

Die „Krone“ fragte nach, womit die Jugendlichen im Unterricht aktuell am meisten zu kämpfen haben:

  1. Maske im Unterricht:
    An den Oberstufen müssen die Schüler auch im Unterricht eine FFP2-Maske tragen: „Ich empfinde das als mühsam und anstrengend, vor allem wenn man geimpft und getestet ist“, spricht Moritz (17) vielen seiner Kollegen aus der Seele. „Bei mir senkt es das Konzentrationsvermögen“, empfindet auch Anna (15) die Maske als unangenehm.
  2. Testen trotz Impfung:
    Mehr als die Hälfte der Schüler ab zwölf Jahren sind in Wien mittlerweile geimpft. Sie hatten bisher die Erleichterung, dass ihnen das Testen in der Klasse bzw. das Gurgeln daheim erspart blieb - was für viele junge Menschen ein zusätzlicher Impfansporn war. Jetzt heißt es auch für die Gruppe der Geimpften, an den Schul-Testungen teilzunehmen bzw. negative PCR-Tests vorzulegen. „Wir wollen sichere Schulen, die Kinder gut schützen und dadurch den Präsenzunterricht aufrechterhalten“, heißt es dazu aus dem Bildungsministerium.
  3. Sport mit FFP2:
    In der Sicherheitsphase soll der Sportunterricht möglichst im Freien stattfinden. Sollten die Witterungsbedingungen das nicht zulassen, müssen Oberstufen-Schüler auch im Sportunterricht Maske tragen. „Durch die stärkere Atmung werden die Viren stärker verbreitet“, so die Sprecherin.
  4. Quarantänewelle:
    In Wien waren Anfang der Woche 93 Schulklassen gesperrt. Werden nur einzelne Schüler als K1 in Quarantäne geschickt, wird in der Regel kein Hybrid-Unterricht angeboten. Die Schüler sind dann mehrere Tage vom Unterricht ausgeschlossen.
  5. Keine Lehrausgänge:
    Lehrausgänge sind in der Sicherheitsphase ebenso untersagt wie Ausflüge oder Skikurse.

52 Prozent

... der zwölf bis 19-Jährigen in Wien sind bereits vollimmunisiert. 0,5 Prozent davon holten sich schon den dritten Stich. Weitere zehn Prozent der Schüler erhielten mittlerweile die erste Dosis.

Anja Richter
Anja Richter
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