13.11.2021 12:28 |

„Gute Nachrichten“

Wie eine Wienerin Kinder vor dem Verhungern rettet

Es ist eine menschliche Mission: Seit zehn Jahren fährt Claudia Villani immer wieder nach Pakistan in ein Flüchtlingslager, um zu helfen. Von dort kennt sie nicht nur unendliches Leid, sondern auch aufrichtige Dankbarkeit - und weiß, dass Menschen verschiedener Religionen friedlich zusammenarbeiten, um Kinder vor dem Verhungern zu retten.

Mit umgerechnet fünf Euro hat Claudia Villani einmal ein elf Monate altes Baby vor dem Verhungern gerettet. Das Geld für die rettende Infusion hätten sich die Eltern nicht leisten können. „Wenn jemand so eine Situation einmal selbst erlebt hat, glaube ich, dass jeder helfen würde. Das ist ein menschlicher Instinkt“, ist die 66-Jährige überzeugt. Sie hat in dem Lager aber schon viele Kinder sterben sehen: „Das passiert leise. Verhungernden Kindern fehlt die Kraft zu schreien.“

Diesen stillen Tod zu verhindern, dem hat sich die Wienerin verschrieben. „Als ich dieses Elend gesehen habe, habe ich einfach ein paar Säcke Grieß gekauft“, erinnert sie sich an den Anfang. Vor der Verteilung musste erst das Ungeziefer ausgesiebt werden. Mittlerweile gibt es in dem Lager in Karatschi ein Ernährungsprogramm für Kinder im ersten Lebensjahr, um das sich Claudia Villani kümmert. Damit soll zumindest die Not der Allerkleinsten gelindert werden. Die Religion spielt beim Helfen übrigens keine Rolle. Da arbeiten alle zusammen!

Spenden sind möglich über die Caritas St. Pölten:
IBAN AT23 2011 1000 0123 4560
Verwendungszweck: Humanitäre Hilfe - Karatschi

 Ombudsfrau
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