10.11.2021 08:00 |

Aktion war Erfolg

Impfungen im Flugzeug kamen bei Salzburgern gut an

Die Salzburger nützen nun die zahlreichen Möglichkeiten um an die Corona-Impfung zu kommen. Bei der Aktion am Flughafen stellten sich die ersten Impfwilligen bereits 2,5 Stunden vor dem Start in die Schlangen, die im Laufe des Vormittags immer länger wurden. Den Stich gab es dann direkt im Flieger.

Um 10.30 Uhr startete am Dienstag die Impf-Aktion am Flughafen. Anmeldung war keine nötig. Das Besondere: Ein gewisses Urlaubsfeeling machte sich breit. Check-In an den Schaltern 19 bis 22, danach Sicherheitskontrolle und über das Flugfeld ging es in den Airbus von Eurowings. Da holte der Arzt die Menschen aber doch zurück in die Realität.

In den hinteren Reihen wurde gegen Covid geimpft, einige Reihen weiter vorne konnten sich die Salzburger noch erholen und wurden, wie üblich, auf Impfreaktionen beobachtet. Zum Abschluss gab es noch ein Blick ins Cockpit und dann ging es ab nach Hause – impfen einmal anders und das kam gut an. Bereits 45 Minuten vor dem Start standen an die 50 Personen in der Schlange. Diese reichte gegen Mittag aus dem Terminal hinaus bis auf den Parkplatz – zum Glück bei Sonnenschein und erträglichen Temperaturen.

„Ich habe die vergangenen Tage versucht, mich beim Impfbus am Europark anzustellen. Irgendwann war es dann zu kalt“, berichtet Derya Höcük. Sie war bereits früh da, ergatterte sich einen Platz in der ersten Reihe. Wie ihr Schwager Kenan Sabah. Der Taxler wollte unbedingt als erster drankommen um danach gleich die Kunden der landenden Flieger mit seinem Taxi an ihr Ziel zubringen.

Einige wollten nicht mehr beim Impfbus warten
Viele haben sich an diesem Dienstag kurze Wartezeiten erhofft und gaben bei den Impfbussen in den vergangenen Tagen auf. Andere nutzten einfach den Anlass und holten sich ihren dritten Stich. So wie Johann Mayerhofer aus Deutschland der einen Zweitwohnsitz in Salzburg hat und froh über die Möglichkeit war. Impfen sollte bald auch am Sonntag gehen, wie es aus inoffiziellen Quellen heißt. „Wenn wir den Auftrag vom Land bekommen, sind wir bereit, auch wenn unsere Mitarbeiter bereits sehr belastet sind“, so Roberta Thanner vom Roten Kreuz.

Von
Felix Roittner
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