14.10.2021 14:03 |

EU-weite Erhebung

Arbeitslosigkeit: Stärkster Rückgang in Österreich

Im zweiten Quartal 2021 verzeichnete die EU bei nahezu allen ihrer 27 Mitgliedsstaaten einen Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber den ersten drei Monaten des heurigen Jahres, am stärksten war dieser in Österreich (von 7,6 Prozent auf 6,3 Prozent), Dänemark (von 5,7 Prozent auf 4,5 Prozent) und Slowenien (von 5,3 Prozent auf 4,4 Prozent).

Grundsätzlich stellten die Statistiker von Eurostat eine gestiegene Beschäftigung fest. In der EU lag die Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-Jährigen im zweiten Quartal 2021 bei 72,8 Prozent, was einem Anstieg um 0,7 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Quartal entspricht.

Arbeitslosenquote in Frankreich unverändert
Zwischen dem ersten und zweiten Quartal fanden 3,9 Millionen Arbeitslose in der EU (24,2 Prozent aller Arbeitslosen im ersten Quartal 2021) einen Job. In diesem Zeitraum blieben 8,8 Millionen (54,6 Prozent) arbeitslos und 3,4 Millionen Arbeitslose (21,2 Prozent) wurden nicht mehr erwerbstätig. In Frankreich blieb die Arbeitslosenquote unverändert (7,7 Prozent), in Zypern stieg sie (von acht Prozent auf 8,9 Prozent).

Besonderes Augenmerk wurde bei der aktuellen Erhebung auf das Geschlechtergefälle gelegt. „Betrachtet man die Entwicklung der Erwerbstätigenquote, so betrug der Unterschied zwischen Männern und Frauen in der EU minus 0,1 Prozentpunkte. Die Erwerbstätigenquote von Frauen stieg um 0,7 Prozentpunkte, während die Erwerbsquote der Männer um 0,6 Prozentpunkte stieg.“ Die größten Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsstaaten wurden in Luxemburg, Rumänien, sowie in der Slowakei und Litauen festgestellt.

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