Saudis machen Ernst

Newcastle United kurz vor umstrittener Übernahme

Der englische Fußballklub Newcastle United steht laut britischen Medienberichten kurz vor dem Verkauf an ein Konsortium mit saudischer Beteiligung. Die notwendige Zustimmung der Premier League für die Übernahme des Tabellen-19. wurde demnach noch am Donnerstag erwartet. Die Investorengruppe, die von der britischen Geschäftsfrau Amanda Staveley angeführt wird, hatte ihr Angebot ursprünglich in diesem Juli zurückgezogen.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Voraussetzung für die Zustimmung der Premier League ist, dass der Verein nach der Übernahme nicht unter der Kontrolle Saudi-Arabiens steht. Der öffentliche Investmentfonds Saudi-Arabiens soll zwar 80 Prozent am Konsortium halten und wäre somit Mehrheitseigner des Vereins. Außerdem ist der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, der einflussreichste Mann des Fonds. Wie der Sender BBC berichtete, soll der Fonds aber dennoch als „vom Staat getrennt“ betrachtet werden.

Für die Fans von Newcastle sind die jüngsten Entwicklungen eine gute Nachricht. Laut einer Umfrage des Fanverbandes Newcastle United Supporters‘ Trusts vom Dienstag befürworten fast 94 Prozent der Anhänger die Übernahme. Der bei den Fans unbeliebte Inhaber Mike Ashley will den Klub schon länger loswerden. Englands vierfacher Meister - zuletzt 1927 - stieg unter dem seit 2007 amtierenden Ashley zweimal aus der Premier League ab. Aktuell liegt Newcastle sieglos am 19. und damit vorletzten Tabellenplatz.

krone Sport
krone Sport
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?
(Bild: krone.at)