03.10.2021 13:00 |

Personalmangel

Bund soll bei Kinderbetreuung helfen

Weil es zu wenige Pädagogen in den heimischen Kinderbetreuungseinrichtungen gibt, erhoffen sich jetzt Landesrätin Andrea Klambauer und Vizebürgermeister Bernhard Auinger Hilfe von Bildungsminister Heinz Faßmann. Denn nur gemeinsam mit dem Bund würde sich das Problem nachhaltig lösen lassen.

Einige Kinderbetreuungsgruppen privater Träger mussten in Salzburg, wie berichtet, bereits geschlossen werden. Der Grund: Personalmangel. Landesweit tun sich die Einrichtungen durch die gestiegene Nachfrage schwer, Pädagogen für den Beruf zu begeistern. In einem Krisengipfel haben öffentliche und private Träger Lösungen – sowohl zeitnah als auch für die Zukunft – erarbeitet.

Dafür ist aber Hilfe vom Bundesministerium notwendig. Daher haben sich Landesrätin Andrea Klambauer (Neos) und der Vizebürgermeister der Stadt Salzburg, Bernhard Auinger (SPÖ), mit einem Schreiben an Bildungsminister Heinz Faßmann gewandt, da dieser für viele Bereiche zuständig ist.

Mehr Männer sollen in den Beruf wechseln
Konkret schlägt Salzburg vier Punkte zur Verbesserung der Situation vor. Neben dem Ausbau der Bildungsanstalt für Elementarbildung (BAfEP) soll ein neuer Lehrgang für Elementarpädagogik ermöglicht werden. Ein wichtiger Punkt ist ebenso die Anerkennung der Ausbildung von Nicht-EU-Bürgern. „Hier braucht es dringend eine raschere Abwicklung.“

Der Bund soll auch helfen, den Beruf für Männer attraktiver zu machen – Lehrpläne sollten angepasst werden.

Felix Roittner
Felix Roittner
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