England im Kaufrausch

Klubs kauften Spieler für drei Milliarden Euro

In der abgelaufenen Transferperiode im internationalen Männerfußball sind der FIFA zufolge insgesamt weniger Ablösesummen als im Vorjahr angefallen. An Transferentschädigungen flossen im Zeitraum von Anfang Juni bis Ende August aber noch immer 3,72 Milliarden US-Dollar (3,14 Milliarden Euro), wie der Weltverband am Dienstag mitteilte. Im Sommer 2020 war die Zahl bereits auf rund 4 Mrd. gesunken - vor allem aufgrund von Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. 2019 war ein Höchstwert von 5,80 Mrd. erreicht worden.

Den Rekord hält heuer Jack Grealish, der in diesem Sommer für 118 Millionen Euro von Aston Villa zu Meister Manchester City gewechselt war. Auf Platz 2: Der belgische Stürmer-Star Romelu Lukaku. Er wechselte laut übereinstimmenden Berichten für 97,5 Millionen Pfund (rund 115 Mio. Euro) vom italienischen Meister Inter Mailand zum FC Chelsea.

Laut transfermarkt.at löste Lukaku mit seiner neuen Ablöse auch Neymar als den Spieler ab, der in der Fußballgeschichte für die größten Transfererlöse gesorgt hat. Der Brasilianer wechselte demnach bisher für addierte Summen von 310,2 Mio. Euro, Lukaku schob sich mit nun 327,6 Mio. Euro von Platz drei auf eins vor und überholte neben Neymar auch Cristiano Ronaldo (230 Mio. Euro).

England ist Spitzenreiter
Bei den Ausgaben ist angeführt von der Premier League wieder einmal England top. 1,146 Mrd. bedeuten klar den Spitzenplatz vor Italien (473,8 Mio.), Frankreich (428,9 Mio.) und Deutschland. Bei den Einnahmen liegt Deutschland mit 462,7 Mio. vor Frankreich (457,3 Mio.) und England (409,8). Im Vergleich dazu: In Österreichs Bundesliga stehen laut transfermarkt.at Einnahmen von umgerechnet rund 88 Mio. Dollar Ausgaben von ca. 18 Mio. gegenüber.

Im Transfer Matching System TMS der FIFA müssen alle Transfers zwischen Clubs aus verschiedenen Ländern offiziell registriert werden, es wurde im Oktober 2010 eingeführt.

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Montag, 20. September 2021
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