31.08.2021 14:44 |

Nach langem Kampf

Alpaka „Geronimo“ wurde eingeschläfert

Nach monatelangem Streit ist Alpaka „Geronimo“ in England nun doch getötet worden. Dessen Besitzerin Helen Macdonald hatte erbittert für das Tier gekämpft, das angeblich an der tödlichen und ansteckenden Rindertuberkulose erkrankt war. Der Fall beschäftigte schließlich sogar Premier Boris Johnson, fast 150.000 Menschen unterschrieben eine Petition, um „Geronimo“ zu retten. Am Dienstagvormittag wurde das Alpaka beschlagnahmt, danach eingeschläfert. Polizisten mussten Mitarbeiter der Behörde vor Demonstranten schützen.

Ein gutes Dutzend Polizisten schirmte mehrere Mitarbeiter des Ministeriums gegen Demonstranten ab, wie die Zeitung „The Sun“ berichtete. Dabei sei eine Frau festgenommen worden, die mit einer Wasserpistole einen Beamten angespritzt hatte.

„Geronimo“ war laut Testergebnissen an der ansteckenden Rindertuberkulose erkrankt. Seine Besitzerin war aber davon überzeugt, dass das Tier gesund sei - und verlangte einen weiteren Test. Niemals hätte „Geronimo“ mit dieser Krankheit so lange überleben können, war Helen Macdonald überzeugt. Sie gab im Vorfeld an, um das Leben des Alpakas kämpfen zu wollen.

Ein Gericht hatte in dem Streit gegen „Geronimo“ geurteilt und dem Ministerium eine Frist bis zum 4. September gesetzt, das Tier einzuschläfern. Da sich sowohl Macdonald als auch ihr Tierarzt weigerten, dem Beschluss nachzukommen, rückte schließlich die Polizei an. Macdonalds Einsatz für „Geronimos“ Leben blieb unbelohnt.

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