Fahrt nach Slowenien

Reisediplomatie soll die Regionen stärken

Bedeutende Reise für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach Slowenien: Seit 1. Juli stellen die Nachbarn den Vorsitz im EU-Rat, und im Zuge des Besuchs will man die Förderung der Regionen hervorheben. Vor allem Forschung und Innovation, aber auch künftige EU-Gelder sowie Klimaschutz stehen auf der Agenda.
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Mit großem Tatendrang startete am Montag die Reise in St. Pölten. Die blau-gelbe Delegation rund um Landeschefin Mikl-Leitner und Honorarkonsul Erwin Pröll will in Slowenien wieder einmal die Werbetrommel für die NÖ-Positionen rühren. Vor allem im Süden erwartet man sich nämlich große Unterstützung für die Förderung der kleinen Regionen im großen europäischen Staatenbund.

Erst in der Vorwoche war der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer zu einem grenzüberschreitenden Besuch aufgebrochen. Während Schützenhöfers Sorgen um das AKW Krško aber weitgehend auf taube Ohren gestoßen waren, will sich die NÖ-Delegation auf wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit konzentrieren. Slowenien ist sehr wichtig für die heimische Exportwirtschaft und liegt beim Import rot-weiß-roter Waren und Serviceleistungen an der Spitze. Das Thema Klimaschutz soll aber trotzdem nicht ausgeklammert werden, heißt es im Landhaus.

Am Dienstag stehen die offiziellen Treffen mit Ministerpräsident Janez Janša und den Regierungsmitgliedern für Inneres und Wirtschaftsentwicklung auf dem dichten Programm.

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