Pläne auf Eis gelegt

Mega-Eishallen-Projekt des KAC ist nun “gestorben”

Sport
02.03.2011 13:50
Auf Eis gelegt sind die Pläne des KAC für die neue, moderne Eishalle beim Minimundus in Klagenfurt. Laut dem Präsident des Kärntner Eishockey-Klubs, Karl Nedwed, sind die Verhandlungen mit einer Schweizer Investorengruppe endgültig gescheitert. Sie hätte 45 Millionen Euro in eine multifunktionelle Halle (im Bild rechts) für mehr als 8.000 Besucher investieren sollen. Nun soll auf ein Projekt der Stadt Klagenfurt zurückgegriffen werden.

Die Multifunktionshalle sollte alle Stückerln spielen: Vom Popkonzert bis zum Tennisturnier hätte man dort alles veranstalten können. Ursprünglich hatte man auf eine Drittelfinanzierung Stadt-Land-Bund gehofft. Mit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise war jedoch klar, dass die öffentliche Hand das Projekt nicht finanzieren würde.

Also machte sich der Verein auf die Suche nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten. KAC-Präsident Nedwed wurde fündig. Vor gut einem Jahr verkündete er, eine Schweizer Investorengruppe an der Angel zu haben, die die Finanzierung sicherstellen würde. Diese Pläne sind aber aller Voraussicht nach gescheitert. Wie Nedwed am Mittwoch erklärte, sei eine allerletzte Verhandlungsrunde am Dienstagabend ohne Ergebnis geblieben. "Und wir sehen uns nicht mehr in der Lage, die Entscheidung der Investoren zu beeinflussen."

Große Gesprächsrunde in Kürze
Nun wollen die "Rotjacken" mit der Stadt Klagenfurt über das Projekt einer kombinierten Eis- und Schwimmhalle verhandeln. Bürgermeister Christian Scheider kündigte am Mittwoch eine erste "große Gesprächsrunde" mit Vertretern von Land, Stadt für die kommende Woche an.

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