Rapid kämpft morgen bei Famagusta um das Europa-League-Play-off (ab 19 Uhr im krone.at-LIVETICKER). Für Goalie Richard Strebinger wäre die fünfte Gruppenphase ein echtes Highlight.
Famagusta ist erfahren, wird daheim anders auftreten. Es liegt an uns. 90 Prozent werden nicht reichen.„ So kennt man Richard Strebinger. Auch wenn nach dem Heim-3:0 gegen Anorthosis einige die “Gefahr„ morgen nicht mehr ernst nehmen, sich schon im Europa-League-Play-off wähnen, der Goalie bleibt vorsichtig. Seit 2015 wurde er zu “Richi rich" - reich an Erfahrung: Krisen, Trainerwechsel, Vizemeister-Titel, zur Nummer zwei degradiert, Verletzungen.
Wenn man dranbleibt, macht es sich bezahlt. Wer Ehrgeiz, Leidenschaft und den Glauben an sich vereint, steckt Rückschläge weg", fühlt er sich gestärkt. Strebinger klingt wie ein Mental-Trainer, lebt es aber vor.
„Alle drei Tage liefern“
Nicht nur, weil er sich vegan ernährt, seinen zwei Kids liebevoll beigebracht hat, dass der Papa manchmal einen Mittagsschlaf braucht. Er ist ein Perfektionist - und bei Rapid mit 28 Jahren schon fast ein Oldie. Beim 3:0 gegen Wolfsberg machte er sein 200. Pflichtspiel: „Besonders im heutigen Fußball nicht alltäglich.“ Nur Max Hofmann hat vom aktuellen Kader mehr Spiele (202) für die Hütteldorfer. „Fußball ist zwar ein Tagesgeschäft. Es ist gut, wo ich jetzt bin. Rapid ist Emotion, hier entsteht Energie in beide Richtungen.“
So wäre auch eine fünfte europäische Gruppenphase ein Highlight: „Du musst alle drei Tage liefern. Spiele gegen Inter, die Rangers und Villarreal durften wir schon erleben, wir wollen mehr.“ Richi hat Lunte gerochen!
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