11.08.2021 09:06 |

Gemeinsame Streifen

Erreicht neue Welle an Flüchtlingen auch Kärnten?

Während im Burgenland und in der Steiermark die Zahl der Aufgriffe von Tag zu Tag steigt, stehen auch an Kärntens Außengrenzen Beamte und Soldaten weiter im Dauereinsatz, um für Sicherheit zu sorgen. Vor allem in den Grenzgebieten zu Italien greifen Streifen jede Woche gleich mehrere Flüchtlinge auf.

Weil im Burgenland weiter kein Ende der Flüchtlingsaufgriffe in Sicht ist, müssen andere Bundesländer beim Aufnahmeverfahren mitanpacken. Die Datenerfassung zur Bearbeitung des Asylstatus wird, wie berichtet, mittlerweile ja auch in der Kärntner Landeshauptstadt abgewickelt. „Die Asylwerber bleiben jedoch nur während dieser Bearbeitungszeit in Kärnten - maximal zwei bis drei Tage. Danach werden sie zu Erstaufnahmestellen in den anderen Bundesländern gebracht“, sagt Rainer Dionisio von der Landespolizeidirektion.

Auch wenn es an den Kärntner Grenzen wöchentlich zu Aufgriffen kommt, ist die Lage nach wie vor überschaubar. Während an den Grenzen zu Slowenien der Großteil der Flüchtlinge von den slowenischen Behörden abgefangen beziehungsweise zurückgewiesen wird, kommt es an der Grenze zu Italien wöchentlich zu Aufgriffen. Dort arbeitet die Kärntner Polizei auch sehr eng mit den italienischen Behörden zusammen.

Dionisio: „Die gemeinsamen Streifen mit der italienischen Polizei funktionieren seit Jahren hervorragend. Aufgriffe von illegal Einreisenden werden vor allem in Zügen, auf Bahnhöfen oder bereits im Kärntner Zentralraum verzeichnet.“

Alex Schwab
Alex Schwab
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