ÖVP-Bürgermeister Heinz Köppl, von dem sich Hametner verfolgt fühlte, war auch einen Tag nach dem Selbstmord abgetaucht. "Auch ich habe noch nicht mit ihm gesprochen. Wir brauchen alle Zeit", sagt sein ÖVP-Vize Gottfried Schrabacher. LH Josef Pühringer (ÖVP) will dem Bürgermeister keine Ratschläge erteilen: "Köppl muss sich erst selbst stabilisieren. Es soll kein politisches Kleingeld aus dieser menschlichen Tragödie geschlagen werden."
Dem schließt sich die SPÖ an. "Jetzt ist die Zeit des Trauerns, dann sehen wir politisch weiter", sagt Stadtrat Wolfgang Sageder. Auch die FPÖ übt sich nach der spontanen Rücktrittsaufforderung an den Bürgermeister von Stadtrat Gerald Grampelhuber in Ruhe. "Es braucht jetzt erstmal eine Atempause", so Ortsparteiobfrau Beate Enzmann.
von Markus Schütz, "OÖ Krone"










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