Der Trend zum Shoppen in den Einkaufsstraßen geht in Richtung ohne Auto. So sind 80 Prozent zu Fuß oder mit den Öffis unterwegs. "Wir müssen und werden die Verkehrsberuhigung dieser Straßen fördern", erklärte Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. Die Planungsstadträtin will breitere Gehsteige und Sitzgelegenheiten forcieren.
Schanigärten haben Vorrang gegenüber Parkplätzen
Auf der Mariahilfer Straße wird der Platz für Kaufwütige auf dem Trottoir besonders an Samstagen sehr eng. Österreichs längster Shoppingmeile konnte zuletzt laut aktueller Passantenzählung sogar noch zulegen. Aus diesem Grund werden mehrere Varianten geprüft, um den Autoverkehr einzubremsen. Ein positives Signal kommt dabei von Wirtschaftskammer-Chefin Brigitte Jank, die das Ergebnis der Analysen abwarten möchte.
Jank zeigte sich zufrieden, dass auch kleinere Einkaufsmeilen wie Praterstraße und Taborstraße zulegen konnten. "Diese Einkaufsstraßen sind seit Frühjahr 2008 bequem mit der verlängerten U2 erreichbar", so Jank. Ein Plus an Passanten verzeichnen übrigens die umgestaltete Favoritenstraße oder die Thaliastraße. Weniger Besucher gegenüber 2008 gab es etwa auf der Hietzinger Hauptstraße oder auf der Äußeren Mariahilfer Straße.










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