Die neue Ausstellung im Wiener Zoom-Kindermuseum lädt zur großen Donaureise: In bewährt kreativer Weise werden Themen vom Umweltschutz über die Energiegewinnung bis hin zum Wiener Hochwasserschutz zum kreativen Abenteuer. Und Kapitän darf man obendrein auch noch spielen.
Geographie, Ökologie, internationale Warenlogistik und Turbinentechnik. Das klingt trocken, selbst wenn die Donau als Europas zweitlängster Fluss das Bindeglied zwischen all diesen und noch mehr Themen ist. Das Zoom-Kindermuseum im Museumsquartier macht daraus in der neuen Schau „Donaurauschen & Flussgeflüster“ eine kreative Erfahrung für alle Sinne von Kindern im Volksschulalter – und ihren erwachsenen Begleitern.
Volles Programm in 90 Minuten
Der 90-minütige Ausstellungsdurchgang, viermal pro Tag, gemeinsam mit Zoom-Begleitern ist vollgestopft mit Mitmach-Erlebnissen, vom Donau-Labor bis zum Donauschiff, das man sicher durch den Wasserweg steuern muss. Daneben wird erklärt, wie fließendes Wasser zu fließendem Strom werden kann, und sogar der Wiener Hochwasserschutz und Mythen und Sagen zur Donau haben ihren Platz.
Die Ausstellung läuft über ein Jahr lang, bis zum Juni 2027. Sie soll damit auch bewusst die große nächste Wien-Museum-Schau über die Donauinsel begleiten. Der Eintritt kostet 6,50 Euro pro Person, Schulen oder andere pädagogische Institutionen haben aber freien Eintritt. Wie immer gibt es auch Geschwistertermine, bei denen auch kleinere Kinder willkommen sind, damit Eltern kein Betreuungsproblem haben. Flankiert wird die Ausstellung außerdem von einer Entdeckungstour, die man in rund vier Stunden auf der Donauinsel absolvieren kann.
Die „Hohe Kunst“ des Kindermuseums
Das Wecken der Neugier von Kindern und Erwachsenen hat das Kindermuseum laut Jugendstadträtin Bettina Emmerling (Neos) zur „Hohen Kunst“ erhoben. Sie sieht auch die neue Ausstellung als Beispiel dafür, dass Bildung nicht nur im Klassenzimmer stattfinden muss, sondern „überall dort, wo Kinder neugierig werden, Fragen stellen, ausprobieren und ins Tun kommen“. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler sieht das gemeinsame Entdecken von Kunst, Kultur und Wissenschaft als „gelebte Demokratie“.
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