Bei der roten Klubtagung im Burgenland steht die inhaltliche Diskussion der Zukunft der Stadt im Mittelpunkt. Bürgermeister Michael Ludwig kündigte ein neues Quantentechnologie-Zentrum, die Umgestaltung von Bahnhofsvorplätzen für mehr Sicherheit und 600 neue Wohnungen an. Und: für die Bezirke gibt es wieder mehr Geld
Zwei Tage Klubklausur der SPÖ Wien – diesmal im Weingut Scheiblhofer in Andau im Burgenland. Unter dem Motto „Wien voran“ stehen diesmal die Themen Arbeit, Aufschwung und Zukunft im Vordergrund. Nach kurzen Reden von SPÖ-Klubobmann Philipp Kucher und Robert Hergovich, dem Klubvorsitzenden der SPÖ Burgenland, war dann Gastgeber und Bürgermeister Michael Ludwig am Wort.
In seiner rund 45-minütigen Rede kündigte er neue „Zukunftsprojekte für Wien“ an. „Wien geht mutig in die Zukunft. Weil wir in Wien nicht stehen bleiben, sondern Schritt für Schritt an einer Stadt arbeiten, die wirtschaftlich stark, klimafit und lebenswert bleibt“, betonte der Stadtchef. Immer mit dem Ziel, das positive Wirtschaftswachstum der Stadt weiter voranzutreiben. Gelingen soll das mit „Investitionen in Zukunftstechnologien, klimafitter Stadtgestaltung und mehr Handlungsspielraum für die Bezirke“, so Ludwig. Gerade jetzt setze Wien mit ersten Signalen einer stabileren Konjunktur auf wirksame Investitionen. Auch die Wiener Wohnbau-Offensive werde fortgesetzt und von 22.200 auf bald 22.800 Wohnungen ausgeweitet.
Nachdem die Budgets der Bezirke für 2026 eingefroren wurden, sollen die budgetären Mittel ab dem Jahr 2027 wieder erhöht werden. Nämlich um insgesamt etwa 27 Millionen Euro, also um rund 10 Prozent. „Damit sie mit eigenen Schwerpunkten und eigenen Initiativen beim Aufschwung mithelfen können“, so Ludwig.
Der kürzlich wiedergewählte Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler war heuer übrigens wieder nicht dabei. Die Klubtagung wird am Freitag fortgesetzt. Der morgige Tag steht im Zeichen von Workshops und ist nicht medienöffentlich.
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