In seiner Bedeutung sei der Fund mit dem "Herren von Sipan" vergleichbar, dem 1987 im Norden des Landes gefundenen Königsgrab der Moche-Kultur, sagte der Leiter des Kulturinstituts in Cusco, Juan Julio Garcia.
Die Wari-Kultur hatte ihre Blütezeit zwischen 600 und 1200. Ihr Siedlungsgebiet erstreckte sich von der Küste am Pazifik über die Anden offenbar auch bis in die östlich gelegenen Urwaldgebiete, wo das Grab jetzt in der Provinz La Convencion in der Region von Vilcabamba gefunden wurde. Die Entdeckung des Grabes in der archäologischen Grabungsstätte Espiritupampa werde auch das Wissen über die Ursprünge der Inka-Kultur ändern, betonte Garcia.
Beigaben aus Gold und Silber
In der Grabstätte sei unter anderem ein Korb mit einem silbernen Brustschmuck in Form eines Ypsilons und eine Gesichtsmaske mit menschenähnlichen Zügen, ebenfalls aus Silber, gefunden worden. Außerdem seien dem Toten zwei Armreife aus Gold beigegeben worden.
Die ganze Anlage des Grabes lasse darauf schließen, dass es sich bei dem Toten um eine hochgestellte Persönlichkeit der Wari-Kultur handelte, betonte Garcia. Anhand des Fundes könne auch überprüft werden, ob die Annahme stimmt, dass die Inkas wichtige Teile der Wari-Kultur übernommen haben, fügte der Archäologe hinzu.
Symbolbild











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