03.08.2021 14:32 |

Wassernähe beliebt

Jeder Siebente hat einen Zweitwohnsitz im Grünen

Rund 14 Prozent der Österreicher verfügen laut einer neuesten Erhebung über einen Zweitwohnsitz im Grünen. Viele von ihnen wohnen an ihrem Erstwohnsitz zur Miete und/oder in Stadtlage. Zudem plant jeder Zehnte derzeit die Anschaffung einer Immobilie. 

Einige wären auch bereit, beim Erwerb eines Zweitwohnsitzes Kompromisse einzugehen: Für 43 Prozent der Befragten wäre es eine Option, ein Grundstück zu kaufen und erst zu bebauen, wenn das Geld reicht. Das zeigt eine Erhebung der Onlineplattform ImmoScout24.

Ein Fünftel der Österreicher könnte sich vorstellen ein verfallenes Haus am Land zu erwerben und es mithilfe von Freunden zu renovieren. Ein abgelegenes Grundstück ohne Strom und fließendes Wasser würden acht Prozent in Erwägung ziehen, um zu einem Zweitwohnsitz zu kommen. Für 30 Prozent der Befragten kommen Kompromisse nicht infrage, sie verzichten in diesem Fall lieber auf einen Zweitwohnsitz.

Haus am Meer idealster Zweitwohnsitz
Ein Haus am Meer sei für die meisten Österreicher der ideale Zweitwohnsitz (40 Prozent), gefolgt von einer Immobilie an einem See oder Teich (36 Prozent). Von einer Hütte in den Bergen träume jeder Fünfte, ein Domizil auf einer Klippe mit Meerblick wünschen sich 18 Prozent. Weniger beliebt seien eine Hütte im Wald (14 Prozent) oder ein Bauernhof (10 Prozent). Ein Haus in der Nähe einer Skipiste sei gar nur für sechs Prozent der Befragten interessant. Ähnlich verhält es sich mit alten Schlössern, Schrebergartenhäusern, Villen mit vielen Zimmern und Immobilien in angesagten Stadtvierteln als Zweitwohnsitz, heißt es in einer Aussendung von ImmoScout24 am Dienstag. Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich.

Anschaffung: Neubau mit Erstbezug bei jungen Menschen beliebt
Beim Erwerb einer Immobilie als Erstwohnsitz entscheiden sich vor allem junge Menschen eher für einen Neubau mit Erstbezug, das zeigt eine Erhebung der Onlineplattform willhaben. Die Gründe dafür seien neben allgemeinen Faktoren wie Lage oder Mitgestaltungsmöglichkeit auch flexiblere Wohnungseinheiten oder umwelttechnische Gründe, erklärte Judith Kössner von willhaben laut einer Aussendung am Dienstag.

Jeder Fünfte während Lockdown an Zweitwohnsitz übersiedelt
Der Lockdown hat laut Aussendung nicht unbedingt dazu geführt, dass jene, die bereits über einen Zweitwohnsitz verfügen, diesen mehr genutzt haben: Jeder Fünfte ist während des Lockdowns komplett an seinen Zweitwohnsitz übersiedelt, den überwiegenden Teil der Zeit haben 13 Prozent dort verbracht, und ein weiteres Fünftel hat das zweite Domizil verstärkt genutzt.

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