„Es könnte im Herbst mit den Bohrungen begonnen werden“, weiß der Bad St. Leonharder Bürgermeister Simon Maier. Die Schürfrechte für den Abbau hat sich die „Noricum Gold Limited“ vor Jahren gesichert. Kürzlich besuchten Projektleiter und Bergbau-Experte Werner Paar und Greg Kuenzel, Manager des englischen Unternehmens sowie weitere Experten Kliening.
Universitätsprofessor Paar forscht übrigens seit mehr als 30 Jahren nach Goldlagerstätten in Österreicher. Maier ist zuversichtlich: „Die Hoffnung lebt wieder. Es scheint, dass Investoren für die Bohrungskosten in der Höhe von einer Million Euro gefunden wurden.“
Gold-Vorkommen bereits bewiesen
Im Mai sollen fünf Geologen anreisen und die Bohrlöcher am Fuße des Klippitztörls fixieren. Maier: „Auch die Schürfhalden, die im 16. Jahrhundert stillgelegt wurden, will man untersuchen.“ Bereits vor Jahren wurde das Vorkommen des Edelmetalls in der Gemeinde bewiesen. Doch bis das Gold abgebaut werden kann, wird es noch dauern. Noch stehen Gespräche mit den Grundeigentümern aus. Auch die Verhandlungen mit der Montanbehörde sind derzeit noch im Laufen.
von Gerlinde Schager, Kärntner Krone









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