Chaos am Küniglberg

ORF-Mitarbeiter kämpfen um absurde Zulagen

Österreich
11.02.2011 20:58
In der ORF-Zentrale auf dem Küniglberg und in den Bundesländern gärt es. Denn hinter den Kulissen wird um eine Verringerung oder sogar totale Abschaffung des teilweise absurden Zulagensystems für die Mitarbeiter des finanziell zuletzt durch eine Gebührenrefundierung geretteten Staatssenders verhandelt.

Der Gebührensender leistet sich trotz angespannter Budgetlage ein üppiges Zulagensystem. Davon profitieren vor allem ältere Mitarbeiter, die teilweise auch mit exquisiten Pensionszuschüssen rechnen können.

Das Zulagensystem des Staatssenders umfasst zahlreiche Posten. Von Wohnungszulagen (90 Euro) über Kinderzulagen (104 Euro bis 175 Euro) bis zu Extrageld für die telefonische Erreichbarkeit (Rufbereitschaft am Wochenende: 84 Euro). Es gibt auch "Entschädigungen für Frack und Smoking" (65 Euro bzw. 102 Euro), Höhenzulagen für Arbeiten ab 1.500 Meter Seehöhe oder "stundenweise Schmutzzulagen".

Für die ORF-Chefs wird es nicht leicht, diese Luxus-Relikte aus der Bacher-Ära wegzuräumen. Zumal die Betriebsräte das Zünglein an der Waage bei den ORF-Wahlen sind.

von Claus Pándi, Kronen Zeitung

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