Explosionsgefahr

Mehrere landwirtschaftliche Gebäude in Vollbrand

Salzburg
02.07.2021 13:50

Bei einem Großbrand in Unternberg (Salzburger Lungau) sind am Freitagvormittag mehrere Gebäude zweier landwirtschaftlicher Anwesen in Brand geraten oder vom Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. „Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand ein Stallgebäude bereits in Vollbrand“, sagte der Kommandant der örtlichen Feuerwehr, Harald Graggaber. Personen wurden nicht verletzt, auch die Tiere konnten gerettet werden.

„Es war wegen der starken Rauchentwicklung und der extremen Energie des Feuers ein sehr schwieriger Einsatz“, berichtete Graggaber gegenüber der APA. Erschwerend sei hinzugekommen, dass einige der Gebäude der beiden Bauernhöfe nur wenige Meter auseinanderlagen. Der Feuer dürfte dabei ursprünglich von einer Werkstatt in einer landwirtschaftlichen Remise ausgegangen sein. „Der angrenzende Stall ist dann fast sofort in Vollbrand gewesen.“ Die Flammen seien wegen der großen Hitze noch auf ein weiteres Wirtschaftsgebäude übergesprungen.

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Der angrenzende Stall ist fast sofort in Vollbrand gewesen.

Harald Graggaber, Kommandant der örtlichen Feuerwehr

Explosions- und Einsturzgefahr
Laut dem Salzburger Landesfeuerwehrverband bestand zwischenzeitlich aufgrund von gefährlichen Stoffen große Explosionsgefahr und Einsturzgefahr. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren sei es aber gelungen, Schlimmeres zu verhindern. Insgesamt standen 140 Feuerwehrleute inklusive zwölf Atemschutztrupps im Einsatz. Mit Erfolg: „Die anderen Nachbargebäude sind verschont geblieben“, sagte Graggaber. Das Feuer befand sich am Freitagnachmittag unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dürften aber noch bis weit in die Abendstunden hinein andauern.

Beträchtlicher Schaden
Am frühen Nachmittag traf ein Spezialkran ein, mit dem ein glosender Heustock aus einem der Gebäude gebracht werden soll. Die Brandursache steht noch nicht fest. Auch die Schadenshöhe kann derzeit nicht beziffert werden, sie dürfte laut dem Ortsfeuerwehrkommandanten aber beträchtlich sein.

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