Leuchten-Spezialist

Molto Luce baut aus, um noch schneller zu sein

Neben der Tür mit der Aufschrift „Lichtlabor“ blinkt eine rote Warnleuchte, die bedeutet: Test läuft! Dahinter verbergen sich in dem mit schwarzen Stoffen abgehängten Raum Messtechnik und ein Gerät, das Lampen in jede Position drehen kann. „Wir können hier alles testen“, verrät Molto-Luce-Gründer Fritz Eiber (62).

Von der Produktentwicklung über die Profilfertigung, Labore und Elektronikproduktion bis hin zur Montage - in Weißkirchen hat Molto Luce viele Unternehmensbereiche gebündelt und betreibt dort mittlerweile auch seinen größten Standort. 200 der 470 Beschäftigten des von Wels aus agierenden Leuchten- und Lichtlösungs-Spezialisten sind hier tätig, allein 30 in der Entwicklung.

Individuelle Lösungen für Handelsfirmen wie Rewe, XXXLutz oder NKD, Arztpraxen, Hotels, Gastronomiebetriebe, dazu Büros - Molto Luce hat sich nicht nur in Österreich, Deutschland und der Schweiz einen Namen gemacht, sondern auch in Skandinavien und Italien. „Der Exportmarkt ist die Zukunft“, sagt Fritz Eiber. Vor 19 Jahren hatte der heute 62-Jährige entschieden, sich vom Händler zum Produzenten weiterzuentwickeln. Ein Weg, der immer weiter vertieft wird: Im Herbst wird in Weißkirchen eine eigene Pulverbeschichtung in Betrieb genommen, derzeit läuft der Bau einer neuen Halle. „Wir sind so unabhängiger und schneller“, sagt Eiber.

„Sind nicht selbstverliebt“
Mit LOUM haben die Welser nun auch eine eigene Marke mit klingenden Produktnamen wie „Apollo“, „Leo“ und „Lora“. „Geht’s um Stimmung und Emotion, ist Licht nicht wegzudenken“, betont Technik-Chef Wolfgang Brunmayr. Sogar die Verpackungen für die Leuchten werden selbst produziert, um rasch agieren zu können. Eiber: „Wir sind nicht selbstverliebt, sondern greifen auf, was der Markt braucht.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Donnerstag, 05. August 2021
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