Frist endet Ende März

Verein bietet für altes Stadttheater 50.000 Euro

Oberösterreich
24.02.2026 12:14
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

In Braunau steht das ehemalige Theater seit vielen Jahren leer. Nun bietet der Verein „Haus der Verantwortung“ für das 400 Jahre alte Gebäude der Stadt rund 50.000 Euro. Nach einem einem teuren Umbau soll ein Bildungszentrum entstehen. Das „Schnäppchen“ sorgt im Rathaus für Diskussionsstoff. 

Einst Kapuzinerkirche, dann Waffenlager, später Schlachthaus sowie Stadttheater und zuletzt Corona-Teststraße: Auf turbulente 400 Jahre kann das Gebäude in der Braunauer Theatergasse 7 zurückblicken. Nun bahnt sich womöglich das nächste Kapitel an. Der Verein „Haus der Verantwortung“ mit dem Wiener Diplomingenieur Eduard Schmiege an der Spitze hat der Stadt ein Angebot bis Ende März gelegt. Aus dem seit Jahren leer stehenden Objekt soll ein „internationales Bildungszentrum“ werden.

Gebäude wird auf 400.000 Euro geschätzt
Als Verhandlungsbasis wird ein Kaufpreis von 50.000 Euro brutto vorgeschlagen. Was bei einem geschätzten Wert von 400.000 Euro eigentlich nach einem Schnäppchen klingt, erweist sich als interessante Option für die Stadt. „Angesichts des baulichen Zustands sowie der bestehenden Auflagen des Bundesdenkmalamts ist das ein fairer Preis“, stellt der Verein klar.

Für den mehrjährigen Umbau bis zur geplanten Eröffnung 2030 werden die Kosten auf fünf Millionen Euro geschätzt. Die jährlichen Betriebskosten für den Bildungs-, Forschungs- und Begegnungsort beziffert der Verein mit einer Million Euro. Ausdrücklich festgehalten wird, dass sich die Stadt im Falle eines Verkaufs in keinster Weise an Kosten beteiligen muss.

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Die zuständigen Ausschüsse werden sich mit dem Angebot befassen. Den Entscheidungen will ich nicht vorgreifen. 

Johannes Waidbacher, Braunauer Bürgermeister

„Dieses Finanzierungsmodell wurde Bürgermeister Johannes Waidbacher bereits mehrfach persönlich vorgeschlagen, bislang jedoch ohne formelle Zu- oder Absage“, wartet Schmiege gespannt auf eine Antwort aus dem Rathaus. Stadtchef Waidbacher gibt sich bedeckt: „Die zuständigen Ausschüsse werden sich damit befassen. Den Entscheidungen will ich nicht vorgreifen.“M.

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