10.06.2021 07:56 |

Invasion der Insekten

Zikaden-„Attacke“ auf US-Präsident Biden

Der Zikaden-Invasion, die derzeit im Osten der USA für Aufsehen sorgt, kann nicht einmal der US-Präsident entkommen: Eines der Insekten landete am Mittwoch in der Hauptstadt Washington auf dem Hals von Joe Biden, bevor er am Militärstützpunkt Andrews in die Air Force One in Richtung Europa einsteigen wollte. „Passen Sie auf die Zikaden auf“, sagte Biden. „Ich habe gerade eine erwischt - sie hat gerade mich erwischt.“

US-Medien berichteten, dass mitreisende Journalisten das Flugzeug wechseln mussten, weil sich Zikaden in die Triebwerke gesetzt hatten. Der neue Flieger sei dann mit sechseinhalb Stunden Verspätung abgehoben.

Seltenes Naturschauspiel im Osten der USA
Washington und andere Landesteile im Osten der USA sind derzeit Schauplatz eines seltenen Naturschauspiels: Dort tummeln sich Milliarden Zikaden, die nur alle 17 Jahre auftauchen. Sie sind für ihren Lärmpegel berüchtigt, der 90 Dezibel und mehr erreichen kann - vergleichbar mit dem eines Benzin-Rasenmähers. Die männlichen Tiere werben mit ohrenbetäubendem Zirpen um eine Partnerin für die Fortpflanzung. Die „Washington Post“ berichtete, in der Hauptstadtregion sei die Zikadendichte so hoch, dass die Insekten auf dem Wetterradar auftauchten.

Die Zikaden graben sich als Nymphen in die Erde ein, aus der sie erst nach 17 Jahren wieder auftauchen. Sie häuten sich dann und fliegen in der Regel in Bäume, um sich dort zu paaren. Die jetzt erschienenen Tiere wurden also im Frühjahr 2004 gezeugt.

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