Zwischenbilanz

Heuer bisher sieben Tote auf Tirols Straßen

Tirol
30.05.2021 19:00

Wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mitteilt, liegt man in Tirol mit bisher sieben Verkehrstoten auf dem Niveau des Vorjahres. Damit rangiert man am viertletzten Platz aller Bundesländer. Die häufigsten Unfallursachen sind überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung am Steuer. Der Verein fordert daher erhöhte Strafen.

Insgesamt 103 Personen kamen auf Österreichs Straßen seit Jahresbeginn ums Leben – die meisten davon in Nieder- und Oberösterreich mit je 28. Mit sieben Todesopfern liegt man in Tirol auf dem Vorjahresniveau. Weniger Todesopfer gibt es im Burgenland, Wien und Vorarlberg.

Tendenz: Mehr Unfälle im Juni
Der VCÖ mahnt jedoch weiter zur Vorsicht, lag die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in den vergangenen drei Jahren im Juni um rund 20 Prozent höher als im Mai. Um den häufigsten Ursachen, Raserei und Ablenkung am Steuer, entgegenzuwirken, fordert der VCÖ strengere Kontrollen und einen Eintrag ins Vormerksystem bei überhöhter Geschwindigkeit und Handy am Steuer.

Des Weiteren spricht man sich für Tempo 80 auf Freilandstraßen aus. 100 km/h sollen nur dort zulässig sein, wo es zu rechtfertigen sei.

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