Die 30-jährige Oberösterreicherin kam nie wirklich ins Spiel, lediglich drei Breakbälle ganz zu Beginn, danach war es ein Spiel auf schiefer Ebene. "Ich bin enttäuscht, dass ich mich überhaupt nicht bewegt habe, da bringt mir die ganze Fitness nichts", war Bammers erster Kommentar.
Bammer nicht in den Rhythmus gekommen
Warum Bammer gegen eine natürlich schon sehr starke Gegnerin aber überhaupt nicht ihren Rhythmus gefunden hat, war auch ihr ein Rätsel. "Ich habe keine Ahnung, warum. Ich habe in letzter Zeit nicht so viele Matches gehabt, aber habe mich hier eigentlich gut vorbereitet und mich jeden Tag besser gefühlt." Sie sei optimistisch in das Match reingegangen und habe sich bei gutem Verlauf durchaus auch eine Überraschung zugetraut.
Doch letztlich war das fünfte Kräftemessen mit der Weltranglisten-Zweiten eine einseitige Sache, so klar hatte Swonarewa auch in den vier vorangegangenen Begegnungen nie gewonnen. Die Wimbledon- und US-Open-Finalistin 2010 übernahm von Beginn an das Kommando und machte ihre Auftakt-Niederlage von Sydney (2. Runde nach Freilos) schnell vergessen.
Als Vor-Match von Rafael Nadal angesetzt
"Ich habe von Haus aus viele unerzwungene Fehler gemacht und die paar Mal, wo ich es gut herausgespielt habe, habe ich leider dann auch den Elfmeter verhaut. Deshalb ist es gar so klar ausgegangen", verdeutlichte Bammer, für die es der zweite Auftritt in der fast gefüllten Rod-Laver-Arena war. Die Zuschauer konnten sich schon bald darauf einstellen, dass sie Rafael Nadal schnell sehen würden. Sein Match gegen den Brasilianer Marcos Daniel war unmittelbar danach angesetzt.
"Ich werde den Kopf nicht hängen lassen und weitertrainieren. Im Training funktioniert es schon ganz gut", blieb Bammer tapfer. Sie spielt mit der Lettin Anastasija Sevastova auch noch im Doppel danach geht es nach Hause, ehe der Fed Cup in Israel auf dem Programm steht. Auf die Tour kehrt sie in Acapulco zurück, geplant sind auch Einsätze in Monterrey, Indian Wells und Miami.
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