Stürmer Marko Kvasina netzte in Belgien zuletzt dreimal. Der Wiener kämpft zurzeit ums internationale Geschäft. Ein Fitness-Coach arbeitete mit dem Rechtsfuß an der Explosivität.
„Irgendwann musst du nun einmal anfangen, konstant zu treffen“, sagte Stürmer Marko Kvasina in der Vergangenheit immer wieder zu sich selbst.
Und ließ ausgerechnet im heißen Saison-Finish seinen Gedanken Taten folgen. Denn der 24-Jährige netzte für Erstligist Oostende in den letzten drei Spielen und hält im Moment bei fünf Liga-Toren. „Zuvor hat mir in den Partien einfach die Explosivität gefehlt. Doch daran habe ich täglich mit unserem Fitness-Coach extrem hart gearbeitet. Jetzt kommt endlich die Ernte“, freut sich der Rechtsfuß.
Auch Trainer Alexander Blessin ist vom Engagement des Wieners angetan: „Ich hatte hier nicht immer einen leichten Stand. Doch der Coach gibt mir jetzt viele Einsatzminuten. Und durch die Treffer ist mir mental der Knopf aufgegangen!“
Friseur gibt Team Kraft
Im Kampf um das Ticket für die Quali in der Europa Conference League liegt „Kvasi“ mit Oostende im Play-off fünf Runden vor dem Ende auf Platz eins. Am Sonntag geht’s gegen Mechelen weiter. Zum Vergleich: Im letzten Jahr lag der Klub beim Liga-Abbruch auf dem vorletzten Rang.
„Das ist völlig verrückt. Auch mein Friseur sagte mir unlängst erst, dass wir das beste Oostende-Team sind, das er bislang jemals gesehen hat. Das gibt uns für den Endspurt natürlich sehr viel Kraft.“
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