„Das ist nun mal so“

Beckenbauer warnt Nagelsmann vor dem FC Bayern

Julian Nagelsmann sorgt mit seinem im Sommer bevorstehenden Wechsel von RB Leipzig zum FC Bayern München für einen Ablöserekord für Trainer. Spekuliert wurde bereits über eine Summe von 30 Millionen Euro. Der Ehrenpräsident des FC Bayern prophezeit dem neuen Trainer nicht zuletzt deshalb einen schwierigen Arbeitsbeginn in München.

„Die Erfolge, die Hansi Flick hatte, sind nicht wiederholbar“, sagt Franz Beckenbauer in der deutschen „Bild“-Zeitung. „So erfolgreich kann man nicht noch mal sein. Es ist also für beide Seiten besser, sich zu trennen.“ Doch das macht die Sache auch schwierig für Nagelsmann. 

„Es ist klar, dass ihn die Mannschaft testen wird“, so der ehemalige Bayern-Boss. „Das ist nun mal so. Das weiß er. Da muss er drauf eingestellt sein. Ansonsten sehe ich keinen Grund, dass er es nicht packt. Seine Mannschaften haben einen Ausdruck, da steckt eine Handschrift dahinter. In Leipzig und auch in Hoffenheim war das so. Das ist ganz wichtig, wenn man die Qualifikation eines Trainers beurteilt. Das ist schon mal von Vorteil. Da haben die Bayern eine gute Wahl getroffen. Auf jeden Fall.“

Rekordablöse
Mindestens 25 Millionen Euro soll Leipzig für seinen zuvor noch bis 30. Juni 2023 gebundenen Coach verlangt und auch bekommen haben. Das ist eine Ablöse in einer völlig neuen Dimension für Trainer. Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff sprach von einer „massiv hohen Ablöseforderung“ und „Rekordablösesumme“, die von den Bayern letztlich erfüllt worden sei.

Bisher waren 7,5 Mio. Euro für den Wechsel des Vorarlbergers Adi Hütter von Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach der Ablöse-Höchstwert eines Trainers in Deutschland. International galt bisher der Wechsel von Andre Villas Boas vom FC Porto nach London zu Chelsea vor zehn Jahren als Rekord. Von 15 Millionen Euro war damals die Rede.

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