Nach den Titel-Triumphen von Inter und Ajax feierten Menschenmassen in Mailand und Amsterdam. Die Bilder der euphorisierten Fans gingen um die Welt - auf Corona-Regeln wurde „vergessen“.
Der weltberühmte Domplatz in Mailand war zur Gänze in Schwarz-Blau getaucht. Rauchbomben wurden gezündet, Konfetti regnete vom Himmel. An die 30.000 Fans feierten den ersten „Scudetto“ von Inter nach elf Jahren. „Wir sind es, ja, wir sind es. Meister Italiens“, skandierten die Anhänger - da half es auch nichts, dass der Klub in den sozialen Medien zu „verantwortungsvollem Feiern“ aufrief. An Abstandhalten war nicht zu denken. 20 Personen wurden wegen Verletzung der Anti-Covid-19-Vorschriften identifiziert und abgestraft.
Grund genug, dass Bürgermeister Giuseppe Sala mit massiver Kritik konfrontiert wurde. „Herr Bürgermeister, warum dürfen die Tifosi frei feiern, während wir normale Bürger uns auch für einen Pizzeria-Besuch an die Regeln halten müssen?“, hieß es auf Salas Facebook-Seite. Und ein weiteres Posting lautete: „Welche Entschuldigung haben Sie? In jedem anderen Land wäre der Bürgermeister längst zurückgetreten.“
Auch in Amsterdam war die Hölle los
Aber auch in Amsterdam war nach dem 35. Titelgewinn von Ajax die Hölle los. Zigtausende Menschen vor der Heim-Arena und am zentralen Leidseplein ließen ihre Helden hochleben, zündeten Bengalen und pfiffen leider auf sämtliche Corona-Maßnahmen.
„König Fußball“ sorgt für echten Meister-Wahnsinn!
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