Funde auf Haiti

Sechs ausgestorben geglaubte Frosch-Arten entdeckt

Wissenschaft
12.01.2011 12:18
Auf sechs seit langem ausgestorben geglaubte Froscharten sind Forscher jetzt in Haiti gestoßen. Entdeckt wurden die Amphibien, von denen man annahm, dass sie bereits seit mehr als 20 Jahren ausgerottet seien, im Oktober 2010 im Zuge einer Expedition durch den Karibikstaat auf der Insel Hispaniola, wie die US-Artenschutzorganisation Conservation International und die Amphibian Specialist Group (ASG) in Washington mitteilten.

Die Forscher waren durch die tropischen Wälder in einer entlegenen Bergregion im Südwesten Haitis gestreift. Dabei fanden sie unter anderem Exemplare der durch saphirblaue Augen auffallenden Forschart Eleutherodactylus glanduliferoides (im Bild rechts unten), von denen seit mehr als 25 Jahren keine mehr gesichtet worden waren.

"Es war phantastisch", diesen "Schatz" an nur auf der Karibikinsel vorkommenden Arten zu sehen, zeigte sich der Leiter der Forschergruppe, ASG-Fachmann Robin Moore, begeistert.

Mozart-Frosch wiederentdeckt
Auch der ausgestorben geglaubte Mozart-Frosch (rechts oben) kreuzte ihren Weg. Der nur zweieinhalb Zentimeter große Frosch verdankt seinen Namen den melodischen Tönen, die er ausstößt. Noch winziger ist der wieder entdeckte Eleutherodactylus thorectes (links unten), der mit 1,5 Zentimetern zu den kleinsten Froscharten der Welt zählt.

Fotos: Robin Moore/iLCP

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