Der französische Serienmeister Paris Saint-Germain wird laut Aussagen von Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi nicht Mitglied der neuen Super League! Der Verein glaube fest daran, dass Fußball ein Spiel für alle sei, sagte der 47-Jährige am Dienstag, nachdem er als Mitglied im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) bestätigt worden war. Dem Kreis der Abtrünnigen gehören damit vorerst weiterhin nur Klubs aus England, Spanien und Italien an.
„Als Verein sind wir eine Familie und Gemeinschaft, die von unseren Fans zusammengehalten wird. Ich glaube, das sollten wir nicht vergessen“, sagte Al-Khelaifi, der bei PSG die Interessen der Eigentümer aus Katar vertritt. Jeder Vorschlag ohne die Zustimmung der UEFA werde nicht die Probleme des europäischen Fußballs lösen, sondern sei von Eigeninteressen gesteuert, meinte der Klub-Chef.
Qatar Sports Investments hat die Mehrheit an PSG 2011 übernommen und den Klub seither zu einem der reichsten in Europa aufgebaut. Ein Titel in der Champions League fehlt in der Historie allerdings noch. Die Pariser sind der einzige Halbfinalist der laufenden Saison, der sich nicht den Super-League-Plänen angeschlossen hat. Real Madrid, Chelsea und Manchester City sind Teil der Initiatoren. Dem Trio droht ein Ausschluss aus dem laufenden Bewerb, sollte die UEFA tatsächlich Ernst machen.
PSG sollte im Halbfinale Ende April bzw. Anfang Mai auf ManCity treffen. Paris-Trainer Mauricio Pochettino hatte am Dienstag noch kein klares Bild von der Situation. „Wir werden sehen, was die nächsten Tage und Wochen bringen“, sagte der Argentinier bei einer Pressekonferenz.
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