Nach der enttäuschenden Nullnummer gegen Sturm Graz ärgerte sich Trainer Didi Kühbauer über den statischen Kick seiner Elf („Das hätte uns nicht passieren dürfen!“) und den fehlenden Rhythmus. So vergab Rapid die Chance, sich abzusetzen - enger Dreikampf um Platz zwei!
„Die rote Karte hat uns nicht gutgetan, wir waren zu langsam, da muss mehr Zwingendes rausschauen. Das ist für uns enttäuschend.“ Rapids Thorsten Schick bringt es auf den Punkt. Letzte Woche haderte man noch mit dem Ausschluss von Max Hofmann gegen Salzburg, gestern „profitierte“ man - ohne daraus in 55 Minuten Kapital zu schlagen. 17 Schüsse gaben Kara und Co. in der gesamten Partie ab, nur einen musste Sturms Goalie Siebenhandl abwehren. Nie wurden die Grazer wirklich eingeschnürt, unter Druck gesetzt. Das sagt alles.
„Wir waren zu statisch, haben den Ball nicht zirkulieren lassen, das hätte uns nicht passieren dürfen. So haben wir keine Lösungen gefunden. Der nötige Punch hat gefehlt. Das war keine gute Leistung“, ärgerte sich Didi Kühbauer. Wobei auch Rapids Trainer über Yeboahs Ausschluss nicht glücklich war: „Denn danach wurde alle 30 Sekunden ein Foul gepfiffen, sind wir in keinen Rhythmus gekommen. Wir müssen uns da selbst bei der Nase nehmen.“
„Nicht alles wunderbar“
Weil die Hütteldorfer so die große Chance verpassten, Sturm abzuschütteln, mit einem 4-Punkte-Polster auf den LASK am Mittwoch nach Pasching zu fahren. Jetzt trennt das Trio im Kampf um Platz zwei nur drei Punkte - Didi: „So ist der Fußball, da ist nicht immer alles wunderbar.“ Außer in Salzburg: Neun Punkte voran, jetzt ist nur noch offen, wann die Bullen den Meistertitel fixieren.
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