Nach 5 Tagen wieder zu

Ein kurzes Gastspiel für Gastgarten im Innviertel

Diese Sperrstunde kam früher als erwartet! Die Innviertler Wirtin Bianka Möhling eröffnete bei ihrem Gasthaus zur Tausendjährigen Linde einen Gastgarten. Und zwar auf der mehr als 50 Meter entfernten Stockbahn - Bezirkshauptmannschaft und Polizei waren einverstanden. Doch damit ist jetzt Schluss.

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Strahlender Sonnenschein und volle Tische - vergangenen Samstag eröffnete Bianka Möhling auf der mehr als 50 Meter vom Gasthaus in St. Marienkirchen bei Schärding in Oberösterreich entfernten Asphaltstockbahn einen Gastgarten. 15 Tische mit zwei Metern Abstand und Selbstbedienung - so das „Corona-konforme“ Konzept.

„Laut Gesundheitsministerium nicht erlaubt“
Auch die Bezirkshauptmannschaft Schärding willigte damals ein. Nun kommt es doch anders: „Laut Gesundheitsministerium ist das nicht erlaubt“, so Rudolf Greiner, Bezirkshauptmann von Schärding. Warum der Sinneswandel? „Das Konzept ist nicht möglich, wenn die Tische und Bänke zur Gaststätte zuordenbar sind. Würden diese von der öffentlichen Hand aufgestellt werden, wäre es etwas anderes“, erklärt Greiner.

Möhling selbst ist enttäuscht: „Das ist schade, aber das Gefühl, das ich an diesem Wochenende erlebt hab', kann mir keiner nehmen.“

Wirtschaftskammer warnte Wirte
Anfang der Woche gab’s von der Wirtschaftskammer OÖ eine Warnung an Wirte, die Gefallen an der Idee fanden. In einem Schreiben an alle hieß es unter anderem: „Wir raten dringend davon ab, Kundenbereiche jeglicher Art einzurichten, egal ob Indoor oder Outdoor.“ Damit ist jetzt auch im Innviertel wieder Schluss.

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