06.04.2021 22:59 |

Kein „Grüner Pass“

USA lehnen staatlichen Impfnachweis ab

Das Weiße Haus hat Vorschlägen für einen staatlichen Corona-Impfausweis in den USA eine Absage erteilt. Die Sprecherin von Präsident Joe Biden, Jen Psaki, sagte am Dienstag, die Regierung unterstütze kein „System“, das von US-Bürgern das Mitführen einer Impfbestätigung verlange.

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„Es wird keine Impfdatenbank auf Bundesebene und keine Anordnung der Bundesregierung geben, dass jeder einen einheitlichen Impfnachweis erhalten muss", erklärte die Sprecherin. Durchaus möglich sollen aber Impfbestätigungen durch private Unternehmen für diverse Veranstaltungen sein.

Kritiker auch in anderen Ländern
Die Möglichkeit von Corona-Impfausweisen wird in einer Reihe von Ländern diskutiert, um eine sichere Wiederöffnung der Wirtschaft und des Reiseverkehrs zu ermöglichen. Kritiker warnen unter anderem vor einer Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür und einer Einschränkung der Grundrechte.

In den USA weckt das schnelle Tempo bei Corona-Impfungen Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr zur Normalität. Zuletzt wurden im Schnitt mehr als drei Millionen Menschen pro Tag geimpft. Seit Beginn der Kampagne im Dezember haben mehr als 108 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, mehr als 63 Millionen von ihnen sind durchgeimpft.

Texas hat Beschränkungen aufgehoben
Kaliforniens Gourneur Gavin Newsom stellte am Dienstag eine mögliche Aufhebung der Corona-Beschränkungen ab dem 15. Juni in Aussicht. Das gelte allerdings nur, wenn die Impfkampagne weiter vorankomme und die Infektionszahlen nicht anstiegen. In Texas ist man einen Schritt weiter, dort sind Corona-Beschränkungen wieder aufgehoben worden - trotz der Warnungen des US-Präsidenten, der unlängst wieder die Bevölkerung aufrief, im Kampf gegen die Pandemie nicht nachzulassen.

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